- 09.03.2012, 09:00:41
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ÖH der Akademie: Starkes Zeichen der Akademie der Bildenden Künste gegen Studiengebühren.
Sowohl Rektorat als auch Senat lehnen autonome Einhebung ab. Weitere Unis sind aufgefordert, sich anzuschliessen.
Wien (OTS) - Auf Initiative der ÖH wurde am Dienstag, den 6.März
ein Antrag gegen die autonome Einhebung von Studiengebühren
eingebracht und mit großer Mehrheit angenommen. Damit spricht sich
der Senat der Akademie der Bildenden Künste Wiens gegen den Vorschlag
des BmWF aus und wird keiner diesbezüglichen Satzungsänderung
zustimmen. Weiters fordert der Senat die Bundesregierung auf, eine
baldmöglichste Gesetzesreparatur zu verabschieden, die ein Ende der
Studiengebühren für alle Studierende, auch für
Dritttstaatsangehörige, festschreibt. Eine ausreichende Finanzierung
der Universitäten kann nicht durch Studiengebühren, sondern nur durch
Erhöhung des Bildungsbudgets erfolgen. Ein erster Schritt muss
deshalb eine echte Bildungsmilliarde sein.
Auch das Rektorat der Akademie hat bereits öfters seine Ablehnung
der autonomen Einhebung von Studiengebühren medial kundgetan.
Die HochschülerInnenschaft der Akademie ist klar gegen jede Art von
Studiengebühren.
"Auch die bisherige Regelung, bei der Langzeitstudierende, sowie
Drittstaatsangehörige zahlen mussten, lehnen wir klar ab", so das
Vorsitz-Team der ÖH der Akademie.
"Gerade Langzeitstudierende und Drittstaatsangehörige haben oft
noch weniger Geld zur Verfügung, als andere Studierende. An der
Akademie, wo sehr viele Personen von Drittstaaten studieren haben
diese mit diskriminierenden Gesetzen zu kämpfen. Nicht nur mit den
bisherigen Studiengebühren, sondern auch durch teure, langwierige
Aufenthaltsgenehmigungsprozeduren wird ihnen ein Studieren oft
verunmöglicht."
Die ÖH fordert alle Universitäten, bzw. deren Senate auf sich der
Akademie anzuschließen und sich gegen Studiengebühren auszusprechen.
Rückfragehinweis:
Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft
an der Akademie der bildenden Künste Wien (ÖH)
Schillerplatz 1, E5
1010 Wien
Austria
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