- 08.03.2012, 14:09:27
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VP-Mickel zum Weltfrauentag: Flexible Arbeitszeiten und qualifizierte Teilzeitarbeitsplätze sind unerlässlich für echte Wahlfreiheit
Wien (OTS) - Zum heutigen Internationalen Frauentag starten die
Wiener ÖVP Frauen mit einer Verteilaktion in den Bezirken, um mit den
Wienerinnen die Standpunkte unserer Frauenpolitik zu diskutieren.
Mickel: Mehr qualifizierte Teilzeitarbeitsplätze notwendig
Heinisch-Hosek und Renate Brauner warten mit Retro-Modellen aus den
70ern auf
Ein wichtiger Aspekt für die Selbstständigkeit von Frauen ist die
Wahlfreiheit. SP-Frauenministerin Heinisch-Hosek hat vergangene Woche
die Teilzeitarbeit stark kritisiert. Die Josefstädter
Bezirksvorsteherin Veronika Mickel, Landesleiterin der Wiener ÖVP
Frauen, dazu: "Eine echte Wahlfreiheit muss es auch im Berufsleben
geben. Heinisch-Hosek und SP-Finanzstadträtin Brauner verpassen
vollkommen den Zug der Zeit und agieren wie in den 70er Jahren, wo
nur ein Vollzeit-Arbeitsmodell galt." Fortschrittliche Länder wie
beispielsweise Schweden setzen bereits Maßnahmen, um Teilzeitarbeit
für qualifizierte Arbeitsplätze und Führungskräfte möglich zu machen.
"Wir sind der Überzeugung, dass es gerade bei qualifizierten
Arbeitsplätzen zu wenige Teilzeitplätze für Arbeitnehmerinnen gibt.
Die Arbeitszeiten müssen flexibler sein und sich der Familienarbeit
anpassen und nicht umgekehrt", so Mickel.
Mickel fordert Qualifizierungsoffensive für
Kinderbetreuungs-Personal in Wien
10.000 Kinderbetreuungsplätze mit qualifiziertem Personal fehlen
Veronika Mickel: "Wien hat den Gratiskindergarten eingeführt, ohne
auf die Fragen des Bedarfs und der Qualität Antworten zu geben. Jeder
kennt eine junge Familie, die sich gewaltige Sorgen um einen guten
Betreuungsplatz über ihr Kind machen muss. Wien spricht immer davon,
sozial zu sein, versagt aber in einer Kernaufgabe der Stadt völlig."
Es besteht nach wie vor ein akuter Mangel sowohl an Betreuungsplätzen
als auch an qualifiziertem Personal. "Wir fordern den raschen Ausbau
der Betreuungsplätze entsprechend dem Bedarf sowie die Ausbildung von
qualifiziertem Kinderbetreuungs-Personal, das in Wien noch fehlt,
damit der Kindergarten keine Aufbewahrungsstelle, sondern die erste
Bildungseinrichtung ist", ist Mickel überzeugt.
Mickel: Das Potenzial der Wiener Migrantinnen nicht auf dem
Abstellgleis parken!
Das Potenzial der Wiener Migrantinnen nicht auf dem Abstellgleis
parken
9 von 10 haushaltsführende Migrantinnen haben eine abgeschlossene
Ausbildung. Das Potenzial vieler Migrantinnen geht in Wien verloren,
weil ausländische Ausbildungen in Österreich nur durch komplizierte
bürokratische Wege anerkannt werden können. Der Vorstoß von StS
Sebastian Kurz zu einem transparenten Anerkennungssystem ist sehr zu
begrüßen. "Wir können und wollen auf das Talent der Wiener
Migrantinnen nicht verzichten. Die Stadt Wien muss jetzt endlich ihre
Hausaufgaben machen und den Migrantinnen die Chancen geben, sie sie
verdienen", ist Mickel überzeugt.
"Wir setzen uns dafür ein, dass Frauen die freie Wahl haben, wie sie
ihr Leben gestalten wollen, in beruflicher aber auch privater
Hinsicht", so Mickel abschließend.
Mehr Information auf www.wienerinnen.at
Rückfragehinweis:
Wiener ÖVP Frauen
Mag. Theresia Leitinger
Landesgeschäftsführerin
Tel.: +43 1 51543 - 922
mailto:[email protected]
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