- 08.03.2012, 10:57:53
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Landespolizeidirektionen: Verhandlungen mit der Personalvertretung und dem Bundeskanzleramt beginnen
Im Mittelpunkt der Gespräche steht das Personaleinsatzkonzept für die neuen Landespolizeidirektionen
Wien (OTS) - Am 8. März 2012 startete das Innenministerium die
Verhandlungen mit der Personalvertretung. Parallel dazu begannen die
Gespräche mit dem Bundeskanzleramt über die Planstellen der neuen
Landespolizeidirektionen, die Voraussetzungen für die Arbeitsplätze
sowie deren Bewertungen. Die Verhandlungen darüber sollen zügig in
der ersten Jahreshälfte 2012 geführt werden.
Nach Detailarbeiten stehen die Strukturen der künftigen
Landespolizeidirektionen fest. Jede der Landespolizeidirektionen wird
von einer Landespolizeidirektorin oder einem Landespolizeidirektor
geführt werden. Ihr oder ihm werden je zwei Stellvertreterinnen bzw.
Stellvertreter zur Seite stehen. Damit wird der Grundsatz des
"Geschäftsführermodells" eingeführt. Insbesondere strategische,
unternehmensrelevante Entscheidungen werden die drei
Spitzenführungskräfte gemeinsam treffen. "Die Einführung des
"Geschäftsführermodells" bedeutet aber nicht, dass das Prinzip der
monokratischen Behörde aufgeweicht wird. Die Letztverantwortung liegt
immer bei der Landespolizeidirektorin bzw. beim
Landespolizeidirektor", sagt Innenministerin Mag.a Johanna
Mikl-Leitner.
Die Stellvertreter werden eine Doppelfunktion ausüben - einerseits
als stellvertretende Landespolizeidirektoren, andererseits als Leiter
jeweils eines Geschäftsbereiches. Dem Landespolizeidirektor bzw. der
Landespolizeidirektorin werden die Bereiche Controlling,
Öffentlichkeitsarbeit sowie der interne Betrieb für
innerorganisatorische Belange direkt unterstellt. Ein
stellvertretender Landespolizeidirektor wird im Wesentlichen für
strategische Planungen und Vorgangsweisen zuständig sein sowie für
den Dienstvollzug samt Dienstzeitmanagement, Beschwerdewesen etc. Ihm
steht dafür ein Büro zur Verfügung, das sich in drei Referate
gliedert. Der andere stellvertretende Landespolizeidirektor wird für
Budgetangelegenheiten, Rechtsangelegenheiten sowie Qualitäts- und
Wissensmanagement verantwortlich sein. Unterhalb der
"Geschäftsführung" finden sich die Aufgaben der
Landespolizeidirektion in acht Abteilungen wieder: Einsatzabteilung,
Landesverkehrsabteilung, Landeskriminalamt, Personaladministration,
grenz- und fremdenpolizeiliche Abteilung, Verfassungsschutz,
Sicherheits- und Verwaltungspolizei sowie Logistik.
Die Arbeitsgruppen der Behördenreform befassten sich in den
vergangenen Wochen auch mit den Ausbildungsstrukturen der neuen
Landespolizeidirektionen. Bei der Besetzung von Führungspositionen in
den LPDs sollen die Ausbildung, das Know-how und die Erfahrungen im
bisherigen Karriereverlauf berücksichtigt werden.
"Unser Ziel ist es, mit diesen Anforderungen eine Durchlässigkeit vom
Inspektor bis zum Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit,
aber auch eine Durchlässigkeit für Quereinsteiger von der jeweiligen
Einstiegsposition bis hinauf zum Generaldirektor sicherzustellen",
erklärt Mikl-Leitner.
Die Ausschreibungen für die Führungspositionen der
Landespolizeidirektoren sind für den Sommer 2012 geplant. Mit Anfang
2013 sollen die neuen Strukturen in den Bundesländern stehen und die
Aufgaben der heutigen Strukturen übernommen sein.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres Mag. Andreas Wallner, Pressesprecher der Bundesministerin Tel.: +43-(0)1-53126-2027 mailto:[email protected] Bundesministerium für Inneres Kompetenzcenter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit - Pressestelle +43-(0)1-53 126-2488 [email protected] www.bmi.gv.at
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