- 08.03.2012, 09:16:49
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BI Rettet den Schulhof atmet auf: Schulhof der Geblergasse gerettet
Einführung des Parkpickerls in Hernals macht Garage unter dem Gymnasium überflüssig
Wien (OTS) - Die Bürgerinitiative Rettet den Schulhof des GRG 17
Geblergasse begrüßt den Beschluss der Bezirksvorstehung Hernals, das
Parkpickerl einzuführen. Diese Maßnahme wird den Parkdruck im Bezirk
entschärfen, sind die Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen des
Gymnasiums Geblergasse überzeugt: "Den Bau der Garage im Schulhof
kann man sich jetzt endgültig sparen!" Die BI glaubt nach der
Einführung des Parkpickerls nicht mehr an eine Auslastung der Garage
Geblergasse; dagegen sprächen auch die hohen monatlichen Mietkosten
von derzeit 85 Euro pro Stellplatz. Der umstrittene Garagenbau im
Schulhof des Gymnasiums würde außerdem besonders kostenintensiv
werden, weil eine Einfahrt in Tunnelbauweise errichtet werden müsste,
die unter dem bestehenden Turnsaal geplant ist, was auch technisch
problematisch zu sein scheint.
Für die zu erwartenden Baukosten von über 7,2 Mio Euro stellt die
Gemeinde Wien der bauwerbenden Firma HH 59 laut Wiener
Gemeinderatsbeschluss vom 30. Juni 2010 ein zinsloses Darlehen auf 50
Jahre von 5,35 Millionen Euro zur Verfügung. "Wie kann die Stadt Wien
eine Fördersumme von 22.700 Euro pro Stellplatz in Zeiten, in denen
überall - und besondere im Bildungsbereich - der Rotstift angesetzt
wird, noch rechtfertigen?" fragt sich Ingrid Kaiser-Hackl, betroffene
Mutter zweier Gymnasiastinnen der Geblergasse.
Im letzten Jahr wurden bereits weitere Wohnsammelgaragen an weit
unproblematischeren Standorten in Hernals geplant - wie am Hernalser
Spitz und beim ehemaligen Cosmos Parkplatz in der Ottakringer Straße.
Weitere kostengünstige Standorte wie etwa am Postsportplatz und dem
Manner-Betriebsgelände werden geprüft. Private Betreiber errichten
derzeit zusätzlich Stellplätze für Anrainer im Zentralraum Hernals in
der Rötzer- und Weißgasse.
"Wir fordern aus dreierlei Gründen den sofortigen Planungstopp für
die Garage im Schulhof: Erstens konnte die Bezirksvorstehung
erfolgreich vier alternative Garagenstandorte in Hernals finden; zwei
davon sind bereits in Planung. Zweitens sind die hohen Kosten und die
zu erwartende Belastung durch die Baustelle auf dem Schulgelände
weder den Steuerzahlern noch den SchülerInnen im GRG 17 zumutbar.
Drittens werden durch die Einführung der Parkraumbewirtschaftung
viele Parkplätze speziell für die AnrainerInnen in Hernals zur
Verfügung stehen. Diese Stellplätze an der Oberfläche sind natürlich
auch wesentlich günstiger als ein Garagenplatz," fasst die
Bürgerinitiative abschließend zusammen.
Rückfragehinweis:
Karin Prauhart, Vertreterin der BI "Rettet den Schulhof des GRG 17", Tel. 0699/1111 7465
Klaus Zambra, Elternvertreter, Vertreter des Elternvereins, Tel. 0664/ 602 59 111 22
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