• 07.03.2012, 13:02:11
  • /
  • OTS0221 OTW0221

SOS Mitmensch: Diskriminierende Bezeichnungen sind keine Bagatelle

Bewusstsein über die Geschichte des Rassismus ist wichtig

Wien (OTS) - "Nicht alles, was hinkt, ist ein guter Vergleich. Es
macht einen erheblichen Unterschied, ob Speisen nach Herkunftsorten
benannt werden, wie dies zum Beispiel beim "Wiener Schnitzel" der
Fall ist, oder ob Speisenamen Gruppenbezeichnungen beinhalten, die
von Betroffenen als diskriminierend angesehen werden. Schwarze
AktivistInnen kämpfen schon lange gegen die Bezeichnung "Mohr" und
gegen die Verwendung des N-Wortes. Roma setzen sich schon Jahre gegen
die Bezeichnung als "Zigeuner" ein. Das zu respektieren gebietet der
Anstand. Darüber Witze zu machen, zeugt weder von demokratischer noch
von menschlicher Reife. Die Soliman-Ausstellung hat die Geschichte
der rassistischen Diskriminierung in Österreich zum Thema gemacht und
die entwürdigende und unmenschliche Behandlung von Menschen, die mit
der Bezeichnung "Mohren" versehen wurden, aufgegriffen. Wie es die
Soliman-Ausstellung gemacht hat, wollen auch wir von SOS Mitmensch
die bereits begonnene Aufklärungsarbeit weiter führen und Bewusstsein
schaffen. Es geht nicht darum, anzuklagen, sondern aus der Geschichte
zu lernen und allen Menschen Respekt entgegen zu bringen.", betont
Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

Rückfragehinweis:
Alexander Pollak
0664 512 09 25
[email protected]
www.sosmitmensch.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SMM

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel