• 07.03.2012, 11:40:31
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NEWS: Hypo-Investor Tilo Berlin beschuldigt Manager der BayernLB

Berlin: Bayern-Banker hätten schon 2008 von umstrittenen Put-Optionen gewusst

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am
Donnerstag erscheinenden Ausgabe von einer überraschenden Wendung im
Hypo-Skandal. Der frühere Hypo-Investor und ehemalige Chef der Bank,
Tilo Berlin, hat in einem Schriftsatz an das Handelsgericht Wien
erklärt, dass die Chefs der BayernLB schon im Jahr 2008 von den
eigenmittelfeindlichen Put-Optionen gewusst hätten. Derzeit wird vor
dem HG Wien ein Schadenersatzprozess mit einem Streitwert von 50
Millionen Euro geführt. Kläger ist die BayernLB, die die Hypo einst
gekauft hat und sich von den Alt-Aktionären der Bank über den Tisch
gezogen sieht. Durch eigenmittelfeindliche Put-Optionen bei
Vorzugsaktien sei die Eigenkapitalausstattung der Hypo weit geringer
gewesen als dargestellt.

Zitat aus Berlins Schriftsatz: "Die BayernLB hat diesen
Wissensstand bei allen weiteren Gesprächen mit den zuständigen
Behörden sowie bei allen Verhandlungen im Zuge der Notverstaatlichung
verschwiegen." Und: Die BayernLB "hat nichts unternommen, um die
Bilanzen der Hypo Bank International, die nach ihrer nunmher
vertretenen Ansicht falsch waren, richtigzustellen. Die BayernLB hat
auch ihrerseits die Republik Österreich im Zuge der
Notverstaatlichung nicht über die ihrer Ansicht nach falschen
Bilanzen 2006 und 2007 aufgeklärt."

Rückfragehinweis:
NEWS
Chefreporter Kurt Kuch
Tel.: 01/21312-1143

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