• 07.03.2012, 10:58:44
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Junkfood-Steuer - BZÖ-Spadiut: Aufklärung statt "Strafsteuer"!

Spadiut kritisiert Fast Food Angebot im Wiener AKH

Wien (OTS) - "Junkfood ist schon jetzt teurer, als gesunde und
frische Lebensmittel. Einen Wandel bei den Ernährungsgewohnheiten
erreicht man nur durch Aufklärung", erklärt BZÖ-Gesundheitssprecher
Abg. Dr. Wolfgang Spadiut zum Ruf der UNO nach einer Junkfood-Steuer.
Spadiut verlangt von Gesundheitsminister Stöger, dass der "Nationale
Aktionsplan Ernährung" für eine nachhaltige Änderung des Lebensstils
um den Bereich "Sport und Bewegung" erweitert wird. Im Sinne der
Nachhaltigkeit muss schon im Kindergarten- und Volksschulalter
gezielt über gesunde Ernährung, Sport und Bewegung als fixen
Bestandteil des Lebens diskutiert werden!"

Spadiut erinnert daran, "dass eine Änderung der Koch- und
Essensgewohnheiten ausschließlich im Kopf stattfindet; Druck und hohe
Preise haben da keinen Einfluss." Deshalb müsse im Erziehungs- und
Bildungsbereich angesetzt werden, um die Österreicher zu gesünderer
Ernährung zu bringen. Da sei auch der gelegentliche Genuss von Fast
Food vertretbar.

"Auch jedes Krankenhaus muss im Bereich der Ernährung eine
Vorbildfunktion ausüben. So kann es nicht sein, dass sich im AKH-Wien
eine Fast Food Kette und eine US-Kaffeehaus-Kette eingenistet haben,
die relativ ungesundes Essen wie etwa Pizza oder asiatische Nudeln
mit Glutamat-Saucen anbieten bzw. übersüßte Kaffees servieren. Daher
sollte auch in diesem Krankenhaus mit einem gesunden - eventuell
vegetarischen - Speisenangebot diesem zweifelsohne ungesunden Fast
Food gekontert werden", so der BZÖ-Gesundheitssprecher.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

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