• 07.03.2012, 10:55:01
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Frauentag - BZÖ-Schenk: Quoten diskriminieren!

Gesetzlicher Mindestlohn und Lösung der Problembereiche Frauenarmut und Pflege dringender

Wien (OTS) - "Es geht in der Politik und in der Wirtschaft auch
ohne gesetzliche Quote, da jede Quote automatisch eine
Diskriminierung und eine Herabwürdigung bedeutet. Die ÖVP ist aber
schon seit längerer Zeit unter den Zwangsquotenfans zu finden", sagte
heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk, die den Vorschlag von
der ÖVP-Frauensprecherin ablehnte. "Es soll den einzelnen Ländern
überlassen bleiben, wer auf den Wahllisten kandidiert und wer nicht."

"Die Regierung sollte sich lieber um die wirklichen Probleme kümmern,
die den Großteil der Frauen betreffen. Viel wichtiger wäre ein
gesetzlicher Mindestlohn in der Höhe von 1.500 Euro brutto. Mit
verbesserten Rahmenbedingungen und besonders mit einem Mindestlohn
würde auch endlich die mit über 25 Prozent weit aufklaffende
Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen verringert. Ein weiteres
Betätigungsfeld für die Regierung wäre der große Problembereich rund
um die Frauenarmut und Pflege. Das wäre eine echte zielgerichtete
Politik für die Frauen, aber SPÖ und ÖVP philosophieren lieber über
gesetzlich verordnete Quoten, statt endlich Taten zu setzen",
kritisierte Schenk.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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