- 07.03.2012, 10:29:41
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Japan ein Jahr nach dem Beben
Wien/Tokio (OTS/Rotes Kreuz) - Am 11. März jähren sich das schwere
Erdbeben und der Tsunami in Japan zum ersten Mal. Zahlreiche Menschen
leiden nach wie vor unter den Folgen. Besonders stark betroffen ist
die Region Fukushima, wo durch das Beben ein Atomunfall verursacht
wurde. Tausende Menschen können aufgrund der Strahlengefahr nicht in
ihre Heimatorte zurück.
"Insbesondere Kinder leiden unter den Folgen", sagt Wolfgang
Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "Viele
Mütter lassen ihre Kinder aus Sicherheitsgründen kaum mehr ins
Freie." Psychologisch geschulte Mitarbeiter des Japanischen Roten
Kreuzes helfen den Kindern dabei, die traumatischen Ereignisse zu
verarbeiten. Außerdem hat das Japanische Rote Kreuz
Indoor-Spielplätze errichtet, um den Kindern ein Mindestmaß an
Normalität zu ermöglichen.
Von den hunderttausenden Menschen, die durch die Katastrophe
obdachlos geworden sind, leben mehr als 17.000 in Hotels oder sind
bei Familienmitgliedern und Freunden untergekommen. Mehr als 320.000
Männer, Frauen und Kinder wohnen in eigens errichteten
Übergangshäusern.
"126.500 Familien, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben,
wurden vom Roten Kreuz mit den wichtigsten Einrichtungsgegenständen
für ihre Übergangsquartiere ausgestattet", so Wolfgang Kopetzky.
"Diese Hilfsgüter konnten auch durch die großzügigen Spenden aus
Österreich finanziert werden."
Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Marecek,
Österreichisches Rotes Kreuz,
Presse- und Medienservice,
Tel.: +43 1 589 00-151, Mobil: +43 664 823 48 02, mailto:[email protected],
http://www.roteskreuz.at
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