- 07.03.2012, 09:11:46
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Kurz: Ab morgen darf jeder Migrant in ganz Österreich zur Freiwilligen Feuerwehr
Leistung ermöglichen heißt Diskriminierung beseitigen
Wien (OTS) - "Ab morgen darf jeder Migrant in ganz Österreich zur
Freiwilligen Feuerwehr", betont Integrationsstaatssekretär Sebastian
Kurz. Das Land Kärnten wird morgen im Landtag das neue
Landesfeuerwehrgesetz beschließen. Damit zieht Kärnten den anderen
Bundesländer nach. Zuletzt wurde das Landesfeuerwehrgesetz in der
Steiermark im Landtag neu beschlossen. Bis vor kurzem war es Menschen
ohne Staatsbürgerschaft nicht überall in Österreich möglich, sich bei
der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren. Um diese Regelungen
aufzuheben, hatte Staatssekretär Kurz mit den verantwortlichen
Landespolitikern im letzten Jahr Gespräche geführt. Mit Erfolg.
Kurz: "Integration funktioniert durch Leistung. Das heißt, dass man
Leistung einfordern kann, aber auch anerkennen muss. Und man muss
Leistung ermöglichen, das heißt Diskriminierungen beseitigen." Die
ehrenamtliche Tätigkeit hat in Österreich eine lange Tradition. Über
drei Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich in den rund
116.500 Vereinen in Österreich. Sie leisten 15 Millionen
unentgeltliche Arbeitsstunden pro Woche. "Unsere Vereine sind der
ideale Ort für eine gelungene Integration. Wo man gemeinsam anpackt
für eine gute Sache, fragt niemand mehr danach, woher jemand kommt",
so der Staatssekretär abschließend.
Rückfragehinweis:
Staatssekretariat für Integration Pressereferat 1010 Wien, Minoritenplatz 9 Tel. +43 1 53126-7005 mailto:[email protected]
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