- 06.03.2012, 16:36:52
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Sobotka/Waldner: Gewerkschaft hat sich bewegt, jetzt muss Darabos nur mehr stehen bleiben
Einkommen bis 3.000 Euro bleiben unangetastet
St. Pölten (OTS/nab) - "Um sich die sündteuren Pilotprojekte zur
Abschaffung der Wehrpflicht leisten zu können, greift
Verteidigungsminister Darabos seinen Soldatinnen und Soldaten ins
Börsel, soviel steht fest. Dennoch konnte in zähen Verhandlungen ein
Kompromissvorschlag erarbeitet werden, der Einkommen bis zu 3.000
Euro Brutto unangetastet lässt. Der kleine Wachtmeister oder der
frisch bestellte Leutnant bleiben also verschont. Die Gewerkschaft
hat sich bewegt, jetzt muss Darabos nur mehr stehen bleiben",
gratuliert NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka
ÖBH-Gewerkschaftsvorsitzenden Wilhelm Waldner zum Ergebnis.
Waldner gibt zu bedenken, dass ursprünglich die komplette Streichung
der sogenannten 41. Wochenstunde und ein strikter Aufnahmestopp von
Seiten des Ministeriums vorgesehen waren. "Neben den bereits
vereinbarten Nulllohnrunden für Beamte, hätte jeder junge
Heeresbedienste pro Jahr rund 80% eines Gehalts, also fast einen
ganzen Monatsbezug verloren. Auch bei diesem an sich guten Ergebnis
verlieren trotzdem nahezu ein Drittel aller Berufsoffiziere diesen
Wert, das ist schmerzlich. Ebenso wären ursprünglich fast 300 in
Ausbildung befindliche angehende Kadersoldaten nicht übernommen
worden, diesen können wir jetzt eine Anstellung versichern",
informiert Waldner.
Sobotka erinnert daran, dass Einsparungen auf Kosten der
Heeresbediensteten zusätzlich zu den vereinbarten Nulllohnrunden aber
gar nicht notwendendig wären. "Obwohl die Personalvertreter aller
Parteien einstimmig gegen die Abschaffung der Wehrpflicht gestimmt
haben, müssen die Heeresbediensteten einen Gutteil der benötigten 30
Mio. Euro durch Gehaltseinbußen aufbringen", kritisieren Waldner und
Sobotka einhellig.
Rückfragehinweis:
NÖAAB Mag. Günther Haslauer Presse und Politik Tel.: 0664/ 136 26 55 mailto:[email protected] www.noeaab.at
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