• 06.03.2012, 12:10:27
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Lichtenecker zur Forschungsstrategie: Ein Jahr nach Beschluss bleiben Erfolge aus

Grüne fordern mehr Mittel für die Forschung und ein Forschungsfinanzierungsgesetz

Wien (OTS) - "Forschung, Wissenschaft und Universitäten sind in
Österreich massiv unterfinanziert. Die Regierung gefährdet mit ihrer
kurzsichtigen Budgetpolitik den Wissens- und Forschungsstandort
Österreich", kritisiert Ruperta Lichtenecker, Wirtschafts- und
Forschungssprecherin der Grünen, ein Jahr nach Beschluss der
Forschungsstrategie.
"Erst kürzlich ist Österreich im Innovation Union Scoreboard 2011 -
eine Reihung der Innovationskraft der EU-Mitgliedsstaaten - von Rang
sieben auf Rang acht abgerutscht", betont Lichtenecker. Auch eine
aktuelle, EU-weite Erhebung über die Arbeitskräftemobilität im
Bereich Forschung bestätigt Österreichs schwache Position.
Lichtenecker: "Österreich muss als Forschungsstandort attraktiver
werden - derzeit liegen wir hinter vergleichbaren Staaten wie der
Schweiz, Niederlande oder Schweden".

"Eine weitere Kürzung der Ausgaben für Forschung, Wissenschaft und
Universitäten von 5,9 Prozent auf 5,6 Prozent - wie im
Bundesfinanzrahmen 2012-2015 beschlossen - hätte mittelfristig
schwerwiegende Folgen für den Wirtschaftsstandort Österreich", mahnt
Lichtenecker. Die Forschungssprecherin der Grünen fordert daher ein
Forschungsfinanzierungsgesetz, mehr Transparenz bei der Mittelvergabe
sowie mehr Geld für die Forschung. "Die Forschungsstrategie muss
konsequent umgesetzt werden. Nur so wird es auch gelingen die
Innovationskraft sowie die Attraktivität des Forschungsstandortes
Österreich zu stärken", betont Lichtenecker.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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