BZÖ-Grosz zu City of Design: Sofortiger Förderstopp bis zur Umsetzung der RH-Empfehlungen!
"Nicht die kreativsten, sondern die gierigsten Köpfe wurden bedient" - BZÖ verlangt sofortigen Austausch der Verantwortlichen
Graz (OTS) - "Der Rechnungshof-Prüfbericht über das Projekt "City
of Design" ist so typisch für Graz und das unprofessionelle Verhalten
jener Verantwortlichen, die diesen Titel Dank der segensreichen
Personalpolitik Nagls als reine Geldbeschaffungsaktion zum Erhalt
ihrer persönlichen Existenz sehen. Während Berlin, Seoul, Shanghai
oder Kobe diesen Designtitel bestens für sich nutzen und junge
Designer aus allen Nationen anlocken, verbocken wir es in Graz einmal
mehr. Nagls Titelschwindlerei geht langsam ins Geld", so der Grazer
BZÖ-Gemeinderat Abg. Gerald Grosz, der heute einen sofortigen
Förderstopp bis zur Umsetzung der Empfehlungen des Grazer
Stadtrechnungshofes verlangte.
"Dieser Bericht zeigt ein massives Kontrollversagen der Stadt Graz
auf. Millionenbeträge werden ohne effiziente Prüfung der Leistung
vergeben. Beim Projekt "City of Design" ist offenkundig kein einziger
Cent bei den kreativen Designern der Stadt angekommen, dafür wurde
ausschließlich die Verwaltung der gierigsten Köpfe bedient. Die gute
und weltumspannende Projektidee wurde pervertiert, dafür haben die
Schwärzesten der Schwarzen Dank Herrn Nagl eifrig kassiert",
kritisiert Grosz massiv. Bürgermeister Nagl habe aus dem
Kulturhauptstadtjahr 2003 "keinen Millimeter gelernt". Das BZÖ
fordere daher einen sofortigen Austausch der Führungsgarnitur. "Es
wäre schlichtweg ein Wahnsinn, wenn man hier Millionen Euro
Steuermittel abschreiben müsste. Das Projekt City of Design hat nur
dann Chancen, wenn man es in professionelle und kreative Hände legt",
so Grosz, der gleichzeitig eine Debatte im Grazer Gemeinderat
ankündigt.















