Schwentner: Besser einen Papa-Monat umsetzen als drei ankündigen

Grüne fordern automatischen und bezahlten Papa-Monat

Wien (OTS) - "Von einem umgesetzten Papa-Monat haben die Familien viel mehr als von drei angekündigten Monaten. Wenn Ministerin Mikl-Leitner der Papa-Monat wirklich ein Anliegen ist, dann muss sie ihn gemeinsam mit Frauenministerin Heinisch-Hosek durchboxen und Familienminister Mitterlehner dazu bringen zuzustimmen. Das wird mit der Forderung nach einem Monat leichter gehen als mit der Forderung nach drei Monaten", sagt Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen.

Die von Wirtschaftsminister Mitterlehner angeführten wirtschaftlichen Gründe, sind ein reines Ablenkungsmanöver. Wegen einem Papa-Monat wird sicher keine Firma in den Konkurs gehen. Ganz im Gegenteil: Jene Unternehmen, die Vätern attraktive Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie machen, hätten sogar einen strategischen Wettbewerbsvorteil. "Die Familien brauchen ein Recht auf einen automatischen und bezahlten Papa-Monat. Von Ankündigungen allein hat niemand etwas. Die Regierung muss sich endlich selbst beim Wort nehmen und den im Regierungsprogramm festgeschriebenen Papa-Monat umsetzen", fordert Schwentner.

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