- 04.03.2012, 12:41:28
- /
- OTS0031 OTW0031
Khol ad Heinisch-Hosek: Mit beiden Füßen fest in der Vergangenheit
Bei Teilzeitarbeit und Pensionsantrittsalter alle Zeichen der Zeit verschlafen
Wien (OTS) - Nach der heutigen ORF-Pressestunde von Beamten- und
Frauenministerin Heinisch-Hosek hält NR-Präs.i.R. Univ.-Prof. Dr.
Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes fest:
"Die Frauenministerin nimmt noch immer nicht zur Kenntnis, dass
moderne Frauen bei der Frage, wie sie ihre Familie gestalten und ob
sie in diesem Zusammenhang Teilzeit arbeiten möchten, eigenständig
und individuell beantworten. So vergisst Heinisch-Hosek regelmäßig,
dass 80% der Teilzeit arbeitenden Frauen dies freiwillig tun. Die
Frauenministerin lebt somit weiterhin in sozialistischen Traumwelten,
wo der Staat regelt, wie eine Familie zu sein und zu leben hat. Die
Zeichen der Zeit hat Heinisch-Hosek auch dort nicht verstanden, wo es
um die Frage des Frauenpensionsalters geht: Das um fünf Jahre frühere
Pensionsantrittsalter kostet Pensionistinnen lebenslang zehn Prozent
ihrer Pension - unabhängig von davor gewählten Arbeitszeitmodellen.
Und die nötigen Begleitmaßnahmen für eine vorzeitige Anhebung der
Frauenpensionsalter (von noch besserer Anrechnung der
Kindererziehungszeiten über das Schnüren von nötigen
Beschäftigungspaketen 50plus) haben die ÖVP-Teilorganisationen
bereits im Jänner 2012 präsentiert. Unser Fazit: Die Frauenministerin
steht mit beiden Füßen fest in der Vergangenheit!"
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
stv. Generalsekretärin Susanne Walpitscheker, 0650-581-78-82 [email protected], www.seniorenbund.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SEN






