- 03.03.2012, 09:00:32
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Langfristige Hilfe gegen den Hunger am Horn von Afrika
Die Kindernothilfe erreicht mit ihrer Hilfe für die Opfer der Dürre bisher über 200.000 Menschen, zwei Drittel davon Kinder
Wien (OTS) - Seit Beginn der Dürre am Horn von Afrika leistet die
Kindernothilfe mit lokalen Partnerorganisationen Humanitäre Hilfe in
Äthiopien, Kenia und Somalia. Dabei wurden die notleidenden Familien
zunächst vor allem mit Nahrung, Trinkwasser, Zelten und medizinischer
Hilfe versorgt.
Obwohl die Vereinten Nationen die Hungerkatastrophe am Horn von
Afrika offiziell für beendet erklärt haben, sind noch immer rund 9,5
Millionen Menschen der Region auf Humanitäre Hilfe angewiesen.
Deshalb bemüht sich die Kindernothilfe unter Einbeziehung der
betroffenen Bevölkerung verstärkt um längerfristig wirksame
Hilfsmaßnahmen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der sicheren Versorgung mit
Trinkwasser. So wurden von der Kindernothilfe
Wasseraufbereitungsmaßnahmen wie die Errichtung von Wassertanks, von
kleinen Dämmen und Rückhaltebecken für Regenwasser oder die
Instandsetzung von Brunnen finanziert.
In Kenia wurden gemeinsam mit Selbsthilfegruppen fünf
Getreidebanken aufgebaut. Dabei wird von lokalen Bauern nach der
Ernte zu fairen Preisen Getreide aufgekauft und sachgerecht gelagert.
Danach wird das Getreide von den Selbsthilfegruppen in den
Folgemonaten zu niedrigen Festpreisen an die bedürftigen Familien
verkauft. Zudem erhalten die Kleinbauern in der Region
dürreresistentes Saatgut, da die zuvor für die Aussaat angelegten
Vorräte in Folge der Dürre zur Sicherung des Überlebens verwendet
wurden.
Langfristig verhindern die Frauen in den Selbsthilfegruppen mit
ihren Lebensmittelbanken nicht nur Hungersnöte, sondern sie stärken
die ganze Region umfassend: Die Bauern erhalten für ihre Lebensmittel
mehr Geld als früher und können so beispielsweise endlich den
Schulbesuch ihrer Kinder finanzieren. Alle anderen haben genügend zu
essen und sparen bei ihren Einkäufen. Bei diesem Handel bleibt ein
Gewinn übrig, der den Frauen ausreicht, die Lebensmittelbanken
fortlaufend selbst zu finanzieren. Mit einem kleinen Teil des Gewinns
wird sogar die kostenlose Abgabe von Lebensmitteln an besonders
bedürftige Familien in der Region ermöglicht.
Um die Maßnahmen der Dürrehilfe in Ostafrika auch langfristig
abzusichern, ersucht die Kindernothilfe Österreich weiterhin um
Spenden.
Spendenkonto:
Erste Bank Nr. 310028-03031, BLZ 20111
Online-Spenden:
https://www.kindernothilfe.at/online_spenden-pid-6468.html
Rückfragehinweis:
Gottfried Mernyi, Kindernothilfe
Kommunikation
01/513 93 30 - 20
0650 4088073
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