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OTS0187   2. März 2012, 13:53

Mitterlehner: Wahlfreiheit der Eltern sichert flexibles Berufs- und Familienleben

Familienminister: Eltern müssen Familie und Beruf gut und flexibel miteinander vereinbaren können - Wahlfreiheit und weiterer Ausbau bedarfsgerechter Kinderbetreuung notwendig


Familienminister Reinhold Mitterlehner spricht sich angesichts der aktuellen Debatte um die Teilzeitarbeit für die Sicherung der Wahlfreiheit und den weiteren effizienten Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen aus. "Um Familie und Beruf gut miteinander zu vereinbaren, sind viele Eltern auf Teilzeitbeschäftigung angewiesen und wollen großteils beim Wiedereinstieg auch Teilzeit arbeiten. Nichtsdestotrotz muss die Wahlfreiheit ausgebaut werden und müssen gute Rahmenbedingungen gesichert werden", betont Mitterlehner, der daher in der Familienförderung auf einen Mix aus Geld- und Sachleistungen setzt. "Hingegen würde das von AK und IV vorgeschlagene Modell für viele Familien Kürzungen bringen, Geld aus dem Familienlastenausgleichsfonds nehmen und wäre insgesamt deutlich teurer", so Mitterlehner.

"Für eine flexible Gestaltung des Berufs- und Familienlebens braucht es qualifizierte Teilzeitmodelle, die Arbeitnehmern und Arbeitgebern entgegen kommen. Dazu ist die steigende Zahl der Teilzeitjobs auch Ausdruck dessen, dass immer mehr Menschen in Beschäftigung kommen. Die Beschäftigung ist erfreulicherweise auf einem Rekordstand", so Mitterlehner weiter. Unabhängig davon dürfe Teilzeitbeschäftigung keine reine Frauensache sein, sondern müssten auch die Männer verstärkt dazu motiviert werden, was auch gelinge. "Die steigende Väterbeteiligung an der Kinderbetreuung ist ein Indiz dafür, dass der Trend in die richtige Richtung geht", so Mitterlehner.

"Die jetzigen Kinderbetreuungsgeld-Varianten unterstützen die Wahlfreiheit und die finanzielle Absicherung der Eltern, während der effiziente Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert", bekräftigt Mitterlehner. "Wie in unserer Ausbauoffensive muss der Fokus auf bedarfsorientierten Betreuungsplätzen und der flexiblen Ausweitung der Jahresöffnungszeiten in Kleinkind-Betreuungseinrichtungen liegen", betont Mitterlehner. In diesem Zusammenhang werden derzeit gemeinsam mit den für Kinderbetreuung kompetenzrechtlich zuständigen Ländern Empfehlungen über Mindeststandards in der Kinderbetreuung erarbeitet.

Familienfreundliche Maßnahmen in Unternehmen forcieren

Zudem will Mitterlehner die Unternehmen noch stärker ins Boot holen, um familienfreundliche Maßnahmen zu forcieren. "Wer flexible Modelle für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf umsetzt, wird attraktiver für qualifizierte Beschäftigte und verschafft sich nachhaltige Wettbewerbsvorteile", sagt Mitterlehner. Daher soll die österreichweite Veranstaltungsreihe "Zukunftsforum Familie & Wirtschaft" den Unternehmen in der jeweiligen Region neue Impulse geben. "Allein schon aufgrund des demographischen Wandels und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels wird es für Unternehmen immer wichtiger, Familienfreundlichkeit als ihre Marke zu etablieren.

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