• 02.03.2012, 13:34:07
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"Thema" am 5. März: "Der Fall Kampusch - Die unendliche Geschichte"

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag,
dem 5. März 2012, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Der Fall Kampusch - Die unendliche Geschichte

Der geheime parlamentarische Unterausschuss wird bezweifeln, dass es
im Fall Natascha Kampusch nur einen Täter gegeben hat, sagt der
Ausschussvorsitzende Werner Amon und löst damit neuerlich eine Lawine
an Berichten und Spekulationen aus. Gleichzeitig wird aber bekannt,
dass ein Polizist auf eigene Faust ermittelt hat. Er nimmt illegal
von einem Volksschulmädchen DNA-Proben, weil er glaubt, dass Natascha
Kampusch die Mutter sei - ist sie aber nicht, so ein Gutachten. Hat
der Polizist eigenmächtig oder im Auftrag gehandelt? Wie hat die
Schule darauf reagiert? Wie sieht das Ganze die Staatsanwaltschaft?
Was sagt Natascha Kampusch zu den neuen Gerüchten? Christoph
Feurstein, Oliver Rubenthaler und Christian Zechner sprechen für
"Thema" mit den Betroffenen.

Eva Rhodes - Die ermordete Tierschützerin

"Eva hat wahrscheinlich noch gelebt, als der Mörder sie aufs Feuer
gezogen hat!" sagt die 70-jährige Wienerin Judith Majlath, Schwester
der 2008 in Ungarn ermordeten Eva Rhodes. Rhodes - ein ehemaliges
britisches Model - hat bei Györ 15 Jahre lang ein privates Tierheim
betrieben. Die Reste ihrer verbrannten und zerstückelten Leiche
wurden erst Monate nach ihrem Verschwinden gefunden. Ein Mann wurde
schließlich verhaftet und zu 13 Jahren Haft verurteilt. Viel zu
wenig, meint Judith Majlath, auch als hochdekorierte
Menschenrechtsaktivistin bekannt. Sie zweifelt an der offiziellen
Version und erhebt schwere Vorwürfe gegen die ungarische Polizei und
Justiz - diese hätten den Fall verschlampt und vertuscht. Eine
Verschwörung? Cornelia Krebs hat recherchiert.

Im Koma - Das Leben der Angehörigen

Komapatient Prinz Friso ist von Österreich nach England überstellt
worden. Seine Familie hat ihn nach England bringen lassen, weil es in
Holland keine geeignete Klinik gibt. Die königliche Familie bangt,
wie es mit ihm weitergehen soll. Die Ärzte haben schwere
Hirnschädigungen diagnostiziert. Wird Prinz Friso überhaupt je wieder
aufwachen? Prognosen sind fast unmöglich. Gerhard Tuschla hat für
"Thema" in Holland nachgefragt, wo seit mehr als zehn Jahren
Sterbehilfe erlaubt ist. Die Obfrau eines Vereins für Sterbehilfe
erklärt, wie und unter welchen Umständen Menschen freiwillig in den
Tod gehen. "Man lebt im hier und jetzt", sagt Barbara Holm, die seit
mehr als acht Jahren ihren Mann Christoph pflegt, der nach einer
Gehirnblutung Wachkomapatient ist. Wie lebt man mit dieser Belastung,
mit der Hoffnung, mit der Trauer? Markus Stachl spricht mit
Angehörigen und Experten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://presse.ORF.at

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