- 02.03.2012, 11:23:15
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Grünewald: Studierende und Universitäten verdienen Rechtssicherheit
Die Grünen fordern Minister Töchterle auf politische Verantwortung zu übernehmen
Wien (OTS) - "Der ewig gleiche Vorwurf, der Koalitionspartner und
die Opposition würden sich in der Frage der Studiengebühren nicht
bewegen, könnte durchaus auch an den Bundesminister und die ÖVP
gerichtet werden. Während der seit längerem versprochene
Hochschulplan immer noch nicht in einer endgültigen Fassung vorliegt
und weder Rektoren noch Studierende wissen, wie vielen jungen
Menschen in Zukunft ein Studium an einer Universität ermöglicht
werden wird, beißt sich Töcherle an Studiengebühren fest und fordert
bei den RektorInnen mehr Mut ein, die Studiengebühren selbst
festzulegen" beklagt Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der
Grünen, die derzeitige Situation.
"Es wird unerträglich, wenn durch diese Rechtsunsicherheit alle
anderen hochschulpolitischen Themen an den Rand gedrängt werden. Über
Ziele und Aufgaben der Universitäten und die oft triste Lage des
wissenschaftlichen Nachwuchses, dem immer mehr die
Zukunftsperspektiven fehlen, wird kaum mehr gesprochen.
Studiengebühren fehlt letztendlich der erhoffte Steuerungseffekt und
die zu knappen Budgets würden sich dadurch kaum verbessern, weshalb
die Grünen Studiengebühren ablehnen.
"Ich möchte langsam wissen, wie die Treffsicherheit der Studienwahl
verbessert werden kann und wie viel tausende von Studierwilligen
demnächst vor verschlossenen Uni-Toren stehen werden", kritisiert
Grünewald die festgefahrene Situation.
"Von viribus unitis, den vereinten Kräften, ist nichts zu spüren.
Viribus Unitis war allerdings auch der Name des 1918 versenkten k. u.
k. Panzerkreuzers", schließt Grünewald.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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