- 01.03.2012, 11:49:56
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ÖAAB Wien zu Arbeitsmarktdaten Februar: Kein Grund zur Freude
In Attraktivität des Wirtschaftsstandortes investieren
Wien (OTS) - "Bei den Arbeitsmarktdaten dieses Monats zeichnet
sich zwar ein positiver Trend ab, Grund zur Freude ist das aber noch
lange nicht", so Gabriele Tamandl, designierte Landesobfrau des
Wiener ÖAAB.
Die Wiener Stadtregierung solle ja nicht den Fehler machen, sich
jetzt auf diesen vermeintliche Lorbeeren auszuruhen: "Nur weil die
Arbeitslosigkeit in Gesamtösterreich noch höher ist, als in Wien,
heißt das nicht, dass Wien gut da steht", so Tamandl weiter. Gerade
die Standortpolitik Wiens sei in den vergangenen Jahren alles andere
als erfolgreich gewesen. "Die Gebührenerhöhungen treffen auch die
Unternehmen und sind ein weiterer Grund für Unternehmen, sich im
Umland anzusiedeln", stellt Tamandl fest. Gerade die Erhöhung der
Parkgebühren sei ein weiterer Schritt, der Klein- und
Mittelunternehmen, die von Laufkundschaft leben, hart treffe: "Viele
Wienerinnen und Wiener werden es sich jetzt überlegen, ob sie einen
teuren Parkschein legen, um einkaufen zu gehen. Die meisten werden
wohl ihre Erledigungen in den großen Einkaufcentern erledigen, wo das
Parken gratis ist", warnt Tamandl.
Außerdem hätten schon mehrere Betriebe angekündigt, abzusiedeln,
sollte das Parkpickerl eingeführt werden: "Unternehmen brauchen
Firmenautos. Es ist utopisch zu glauben, ein Unternehmen könnte seine
Erledigungen per Fahrrad oder Straßenbahn erledigen. Wie kommen diese
Unternehmerinnen und Unternehmer dazu, ein weiteres Mal in die
Tasche greifen zu müssen für Parkpickerl und Parkgebühren?", gibt
Tamandl zu bedenken.
"Die Klein- und Mittelbetriebe sind der größte Arbeitgeber in
Österreich. Die rot-grüne Stadtregierung sollte es sich gut
überlegen, ob sie diese Arbeitsplätze ernsthaft aufs Spiel setzen
will, um grünen Träumereien Raum zu bieten!"
"Es ist ein Armutszeugnis, dass eine Stadt mit der geographischen
Lage und wirtschaftlichen Ausgangssituation jeden Monat wieder die
meisten Arbeitslosen hat. Wien muss sich mehr anstrengen, um
Arbeitsplätze in Wien zu schaffen!", so Tamandl abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖAAB Wien
Michaela Grubmüller
Pressesprecherin
Tel.: 0664/8383 247
mailto:[email protected]
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