• 28.02.2012, 10:19:07
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Rübig: Freie Wahl des Handy-Roaming-Anbieters im Ausland

Industrieausschuss des EU-Parlaments beschließt "Roaming-III-Verordnung" für Internetnutzung im Ausland

Brüssel, 28. Februar 2012 (OTS) Der
Industrieausschuss des Europäischen Parlaments stimmt
heute über das neue EU-Gesetz zum Datenroaming ab. "Wir
wollen mit neuen Strukturmaßnahmen den Wettbewerb unter
den Anbietern von mobilem Internet und Handyverträgen
erhöhen, damit die Preise sinken und mehr Bürgerinnen und
Bürger von mobiler Kommunikation profitieren können", so
der Industriesprecher der ÖVP im Europäischen Parlament,
Paul Rübig. Handy- und Internetkunden sollen ab dem 1.
Juli 2014 - wenn sie das wollen - einen separaten Vertrag
nur für Roaming im Ausland abschließen können und dabei
unter ihrer inländischen Nummer erreichbar bleiben.
"Bisher hat der Handykunde seine Auslandstarife sozusagen
in einem Sack mit den Inlandstarifen mitgekauft. Wenn wir
den Kunden jetzt die Möglichkeit geben, im Ausland einen
anderen Anbieter zu wählen, dann müssen sich die Anbieter
mehr anstrengen, gute Angebote zu machen", freut sich
Rübig. ****

"Handy-Roaminggebühren sind der letzte verbleibende
Bereich in der EU, wo allein deshalb, weil man eine
Grenze überquert, zusätzlich Kosten in Rechnung gestellt
werden. Das widerspricht dem Grundgedanken der EU. Es
muss so schnell wie möglich Schluss sein mit Tarifen, die
das Internetsurfen mit dem Handy im EU-Ausland bis zu
Tausend mal teurer machen als im Inland", will Rübig.
Grenzöffnungen und einheitlicher Binnenmarkt sollten sich
endlich auch auf die Handy- bzw. Tablet-
Benützungsgebühren auswirken.

Die Neuregelung, der noch das Plenum des Parlaments
zustimmen muss, sieht vor, dass beispielsweise ein
österreichischer Handykunde für seinen Telefon- und
Internetverkehr im EU-Ausland einen Zusatzvertrag mit
einem deutschen oder slowakischen Roaming-Anbieter
abschließen kann, mit dem er dann nicht nur in
Deutschland oder der Slowakei, sondern in der ganzen EU
erreichbar ist, dabei aber seine österreichische
Handynummer behält. "Die EU muss Weltspitze werden beim
Zugang der Bürgerinnen und Bürger zur mobilen
Kommunikation und zum drahtlosen Internet. Deshalb ist
diese Neuregelung ein gutes Beispiel, wo die EU
unmittelbar dem Bürger nutzt", so Rübig abschließend.

Rückfragen: Dr. Paul Rübig, MEP, Tel.: +32-2-284-5749
([email protected])
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-
384784 ([email protected])

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