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ORF-Premiere für "Die Rache der Wanderhure" am 28. Februar in ORF eins

ORF/Sat.1-Bestsellerverfilmung mit Alexandra Neldel, Julian Weigend, Johannes Krisch, Hary Prinz, Mercedes Echerer, Cornelius Obonya u. v. m.

Wien (OTS) - Schnelle Pferde, gefährliche Schwertkämpfe, eine Vielzahl an Intrigen und eine große Liebe stehen im Mittelpunkt der ORF/Sat.1-Megaproduktion "Die Rache der Wanderhure", die am Dienstag, dem 28. Februar 2012, um 20.15 Uhr in ORF eins ihre ORF-Premiere feiert. Im zweiten Teil der "Wanderhuren"-Saga, basierend auf dem Iny-Lorentz-Bestseller "Die Kastellanin", kämpft Hauptdarstellerin Alexandra Neldel gegen Gier, Hass und Verrat und muss erneut Mut und Stärke beweisen. Von Ende August bis Mitte Oktober 2011 inszenierte Regisseur Hansjörg Thurn, der bereits für die Regie von "Die Wanderhure" verantwortlich zeichnet, das hochkarätig besetzte und bis ins kleinste Detail aufwendig in Szene gesetzte Mittelalter-Epos. In den Hauptrollen standen Alexandra Neldel, Bert Tischendorf, Götz Otto, Esther Schweins sowie die Österreicher Julian Weigend und Johannes Krisch vor der Kamera. In weiteren Rollen sind Cornelius Obonya, Hary Prinz, Mercedes Echerer, Helmut Berger u. v. m. zu sehen. Einen Blick hinter die Kulissen der Mittelalterproduktion wirft im Anschluss, um 23.15 Uhr, "direkt - das magazin" in ORF eins.

Millionenerfolg für "Die Wanderhure" im Oktober 2010

Nicht nur als Romanbestseller hat "Die Wanderhure" von Iny Lorentz bereits ein Millionenpublikum begeistert - bis zu 1.077.000 Zuseher und Zuseherinnen waren dabei, als Alexandra Neldel am 5. Oktober 2010 in der gleichnamigen ORF/Sat.1-Bestsellerverfilmung als "Die Wanderhure" ins Mittelalter entführte und unter der Regie von Hansjörg Thurn ihren Kampf gegen Hass und Verleumdung aufnahm. Der Durchschnittswert lag bei 940.000 und einem nationalen Marktanteil von 34 Prozent.

Alexandra Neldel über die Dreharbeiten und das harte Training davor

"Das Besondere an einem Film, der im Mittelalter spielt, ist die pure und unverfälschte Leidenschaft der Menschen", sagt Hauptdarstellerin Alexandra Neldel. Über die Weiterentwicklung ihrer Figur meint sie weiter: "Marie hat mehr Lebenserfahrung und ist jetzt Mutter. Sie trägt nicht mehr nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch für ihre Tochter Trudi und ihren Mann." Für die aufwendigen Dreharbeiten musste Alexandra Neldel sich auch körperlich vorbereiten - sie musste Reiten und mit einem Schwert kämpfen: "In erster Linie ist alles eine Frage des perfekten Timings. Daher haben wir schon sehr früh mit dem Training angefangen und dann hieß es nur noch üben, üben, üben." Doch ein Hoppla bleibt ihr in Erinnerung: "Wir haben versucht, an unsere Grenzen zu gehen. Ich bin im Training auch mal vom Pferd gefallen, aber mir wurde gesagt, das gehört dazu." Außerdem gab es eine weiter Premiere für Neldel: "Ich singe erstmals im Film und das war mir schon unangenehm. Am liebsten hätte ich alle Komparsen nach Hause geschickt, aber das ging ja nicht."

Julian Weigend: "Einen Bösen zu spielen macht definitiv Spaß!"

Totgeglaubt kehrt Rupertus alias Julian Weigend ins Leben von Marie zurück. Als Großinquisitor des Papstes versucht er mit aller Gewalt, Marie an sich zu binden. Um nicht erkannt zu werden und seine Wunden zu verdecken, trägt er eine Maske - auch für die Dreharbeiten eine Herausforderung. Julian Weigend: "Mit einer Maske zu spielen war durchaus ein bisserl mühsam, weil man natürlich sehr gehandicapt ist. Die Figur zu transportieren, wo die Mimik aufgrund der Maske völlig wegfällt, das ist durchaus schwierig. Da muss man versuchen, die Emotionen mit dem zu transportieren, was noch zur Verfügung steht. Bei mir waren Augen und Kinnpartie sehr wichtig." Rund dreieinhalb Stunden saß Julian Weigend in der Maske, wo ihm perfekte Narben ins Gesicht geschminkt wurden - ein Aufwand, den er für diese Rolle gerne auf sich genommen hat. "Der Reiz dieser Rolle ist sehr groß gewesen -wo bitte kann man sonst so eine Rolle spielen?" Und Julian Weigend weiter: "Einen Bösen zu spielen macht definitiv Spaß, weil sich da Abgründe auftun, die man im 'normalen' Leben so nicht kennt."

Heereslager in Salzburg - Zelte und Schlamm

Gedreht wurde in Tschechien, in der Umgebung von Prag, in den mittelalterlichen Burgen Kokorin, Tocnik und Krivoklát mit rund 80 tschechischen Komparsen. Das Heereslager wurde in der Nähe von Fuschl am See in Salzburg aufgebaut. Regisseur Hansjörg Thurn ließ 40 Zelte aufstellen - 2.000 Zelte wurden digital ergänzt. Währen der Dreharbeiten in Salzburg schüttete es tagelang und das gesamte Lager versank in 30 Zentimeter tiefem Schlamm.

Für die aufwendigen Kostüme zeichnet die Österreicherin Monika Buttinger, die bereits beim Oscar-nominierten Film "Revanche" für die Kostüme zuständig war, verantwortlich. Isidor Wimmer, der österreichische Szenenbildner für Kino und Fernsehen, der für seine Arbeit an Stefan Ruzowitzkys Holocaust-Drama "Die Fälscher" 2007 für den Deutschen Filmpreis nominiert war, übernahm die Ausstattung. Und auch mit Maskenbildner Hasso von Hugo wurde ein absoluter Profi engagiert - er war unter anderem bei der Umberto-Eco-Verfilmung "Der Name der Rose" für die Maske zuständig. Ähnlich wie bei "Der Name der Rose" wurden auch bei "Die Rache der Wanderhure" viele Liter Kunstblut verwendet.

"Die Rache der Wanderhure" - Der Roman zum Film von Iny Lorentz

Der zweite Teil der Wanderhuren-Saga "Die Rache der Wanderhure" basiert auf Motiven des Bestsellers "Die Kastellanin" von Iny Lorentz. Das Bestseller-Autorenpaar war von dem völlig neu entwickelten Drehbuch so begeistert, dass die beiden daraufhin einen eigenen Roman dazu schrieben. Der Roman zum Film "Die Rache der Wanderhure" von Iny Lorentz erscheint im Verlag Knaur.

"Die Rache der Wanderhure" ist eine BurkertBareiss Produktion der TV60Film in Koproduktion mit Aichholzer Filmproduktion, Wilma Film, ORF und Barrandov Studios Prag, in Zusammenarbeit mit Sevenone International GmbH in Koproduktion mit Sat.1, gefördert von Fernsehfonds Austria, FilmFernsehFonds Bayern, MEDIA-Programm der Europäischen Union, Medienboard Berlin Brandenburg, der Film Industry Support Programme des Kultusministeriums der Tschechischen Republik und vom Land Salzburg.

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