• 26.02.2012, 11:20:48
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Spritpreiswucher: BZÖ-Bucher: Tank-Boykott am 1. März

Notwehrmaßnahme gegen Rekordpreise - Maßnahmenpaket muss folgen

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher ruft Österreichs
Autofahrerinnen und Autofahrer zum Tank-Boykott am kommenden
Donnerstag dem 1. März auf. In Deutschland habe sich bereits eine
breite Initiative gegründet, die zum Zapfsäulen-Boykott am ersten
März auffordert. "Am 01.03.12 in ganz Deutschland nicht Tanken!",
appelliert der deutsche Gründer der Bewegung. "Dieser eine Tag soll
den Öl-Multis die Macht der Konsumenten - nämlich unsere zeigen",
schreibt er weiter in der Begründung seines Plans. Bucher ruft jetzt
auch die Österreicher zum Tank-Boykott auf: "Über eine Million
deutsche Staatsbürger haben sich bereits dem Aufruf auf facebook
angeschlossen. Zeigen wir jetzt auch in Österreich, dass Schluss sein
muss mit dem Spritpreiswucher auf Kosten der Autofahrer.
Rekordgewinne der Ölmultis stehen Rekordpreise gegenüber. Das BZÖ
sagt "Genug gezahlt!"".

Bucher sieht im Protest eine Notwehrmaßnahme, der aber seitens der
Politik konkrete Handlungen folgen müssen. Er verlangt, dass die OMV
mittels einer Sonderdividende gezwungen wird, ihre Rekordgewinne
stärker an die Eigentümer, darunter als größter Aktionär der Staat,
abzuliefern. Mit den damit erzielten Zusatzeinnahmen für das Budget,
soll die Mineralölsteuer gesenkt werden, um die Autofahrer zu
entlasten. "Ein Liter Benzin kostet mit heutigem Tage bis zu 1,60
Euro - das sind unglaubliche 22 Schilling. Gleichzeitig berichtet die
teilstaatliche OMV von 34 Milliarden Euro Umsatz und 2,5 Milliarden
Gewinn. Da soll die OMV mit einer Sonderdividende zum Sparpaket
beitragen", so Bucher. Die Bundesregierung habe mit der Erhöhung der
Mineralölsteuer massiv zur Erhöhung der Treibstoffpreise beigetragen,
diese Erhöhung müsse deshalb auch in Zeiten des Sparpaketes
zurückgenommen und ausgeglichen werden. Weiters verlangt das BZÖ die
Öffnung der Bundestankstellen, um einen positiven Wettbewerb zu
erzwingen und eine Aufforderung an die Länder, die Landestankstellen
ebenfalls zu öffnen. Rund fünf bis acht Euro ließen sich so pro
Tankfüllung einsparen. Als dringend nötig sieht das BZÖ auch die
Einführung des "Luxemburger Modells" - einer marktorientierten
Höchstpreisregelung, aber gekoppelt an die Rotterdamer Börsepreise.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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