• 24.02.2012, 12:31:50
  • /
  • OTS0174 OTW0174

Bundeskriminalamt: Neue Betrugswelle durch vermeintlich gesperrte Computersysteme im Anmarsch - BILD

Screenshot

Wien (OTS) - Der bereits seit längerem bekannte "Polizei-Virus"
ist erneut und tritt nun mit neuem Outfit auf. Dieser Virus gibt nun
vor, von der Bundespolizei und dem Bundeskriminalamt zu stammen.

Zu diesem Virus gesellt sich eine weitere Schadsoftware, welche
ebenfalls Teile des Betriebssystems, insbesondere die
Internetanbindung und installierte Virensoftware sperrt und sich als
Warnmeldung eines namhaften Softwareherstellers ausgibt.

Einziges Ziel dieser Attacken ist es, den Benutzer zur Zahlung von
Geldbeträgen via einschlägigen Zahlungsmethoden wie z.B. U-Cash,
Paysafe oder Kreditkarten für die Freischaltung der gesperrten
Systeme oder Bereiche zu veranlassen. Auch wenn das System nach
Bezahlung wieder freigeschalten wird, kann es jederzeit wieder zu
einer Sperre kommen, wenn keine Bereinigung der Schadsoftware
stattfindet.

Seitens der Polizei wird geraten, keine Zahlung durchzuführen, da
weder eine Behörde, sei es Polizei, Justiz oder Finanz, noch ein
seriöses Unternehmen, auf diese Art und Weise Zahlungen einfordert.
Für die Entfernung der Schadsoftware finden sich mittlerweile im
Internet zahlreiche hilfreiche Seiten, welche es auch "ungeübteren"
Benutzern möglich machen sollte, die Schadsoftware ohne den Verlust
der eigentlichen Benutzerdaten und der Neuinstallation des
Betriebssystems, zu entfernen. Neben den Veröffentlichungen in den
einschlägigen Online-Zeitschriften sollte dabei auf die Informationen
unter
https://www.botfrei.de/ oder http://www.bka-trojaner.de/ verwiesen
werden.

Zum Schutz vor einem Befall mit dieser Schadsoftware darf auf die
allseits bekannten Grundsätze für die Verwendung von Computersystem
verwiesen werden:

- Systemupdates durchführen, Firewall und Virenschutz installieren 
   und aktuell halten, 
 - Programmupdates von einschlägigen Programmen wie Adobe 
   FlashPlayer und Java durchführen, 
 - verdächtige und bzw. unbekannte Mails löschen ohne zuvor darin 
   enthaltene Links anzuklicken oder Anlagen zu öffnen.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
   Bundeskriminalamt
   Mag. Silvia Strasser
   Mobil: +43 (0) 664/264 07 13
   mailto:[email protected]
   
   Oberst Helmut Greiner
   Mobil: + 43 (0) 664/813 21 28
   mailto:[email protected]
   www.bundeskriminalamt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BUK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel