- 24.02.2012, 12:09:56
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Grüne Döbling: Weiter Parkplatznot im 19.Bezirk
Schwarz-Blaue Eintracht verhindert Entlastung der Parkplatzsituation in Oberdöbling und Heiligenstadt
Wien (OTS) - In der gestrigen Bezirksvertretungssitzung im 19.
Bezirk wurde ein von den Grünen und der SPÖ eingebrachter Antrag auf
Einführung des Parkpickerls in Inner-Döbling mit schwarz-blauer
Mehrheit abgelehnt. Somit wird die Situation für Parkplatzsuchende an
der Grenze zum 9. Bezirk und rund um den Bahnhof Heiligenstadt
weiterhin schlecht bleiben. Und mit Einführung des Parkpickerls in
den restlichen Westgürtelbezirken im kommenden Herbst werden die
BewohnerInnen Döblings noch viel länger einen Parkplatz suchen
müssen. Dann wird für viele niederösterreichische PendlerInnen nur
mehr Döbling als Gratis-Park & Ride-Parkplatz zur Verfügung stehen.
"Schon jetzt muss man bis zu einer halben Stunde auf einen Parkplatz
in der Nähe der Spittelau warten", so ein enttäuschter Anrainer aus
dem Dittes-Hof, Heiligenstädterstraße 11-25. Heinz Hieber, Klubobmann
der Grünen im Döblinger Bezirksparlament, ergänzt:
"ÖVP-Bezirksvorsteher Tiller preist zynisch seine Parkgaragen an.
Zynisch, weil den täglich ca. 200.000 Pendlerinnen und Pendlern
wienweit gerade einmal 8.273 Park & Ride Parkplätze zur Verfügung
stehen. Und zynisch, weil ein Garagenplatz die AnrainerInnen mit
Preisen von 80 Euro bis 140 Euro pro Monat wesentlich teurer kommt
als das Parkpickerl mit 10 Euro pro Monat. Man fragt sich, wer vom
schwarzen Freundeskreis durch den Bau dieser Parkgaragen profitiert."
Doch ÖVP und FPÖ setzten sich, behindert durch ideologische
Scheuklappen, über die Bedürfnisse der AnrainerInnen und Anrainer
hinweg. Die aktuelle Studie der Stadt Wien hat bewiesen, dass die
Parkraumbewirtschaftung zu 35 Prozent mehr freien Stellplätzen führen
kann. Doch Sachargumente zählen bei Schwarz-Blau nicht. Auch war es
BV Tiller immer schon bekannt, dass es in keinem Bezirk Wiens ohne
Zustimmung des Bezirksparlaments ein Parkpickerl geben wird. Das hat
Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin Maria Vassilakou von
Anfang an klar gesagt, nicht umsonst ist sie ja auch Stadträtin für
BürgerInnenbeteiligung. "Sämtliche mediale Nebelgranaten von
ÖVP-Bezirksvorsteher Tiller sind bewusste WählerInnentäuschung. Wir
werden uns jedenfalls weiterhin für die Lebensqualität der
Bürgerinnen und Bürger in Döbling einsetzen", so Heinz Hieber
abschließend.
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