- 24.02.2012, 11:46:08
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Innenministerin Mikl-Leitner trifft türkischen Amtskollegen
Intensivierung der polizeilichen Zusammenarbeit im Mittelpunkt der Gespräche
Wien (OTS) - Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner trifft am
24. Februar 2012 mit dem türkischen Innenminister Idris Naim Sahin in
Ankara zu einem Arbeitsgespräch zusammen. Im Zentrum des Treffens
steht die Intensivierung der polizeilichen Zusammenarbeit, vor allem
bei der Kriminalitäts- und Korruptionsbekämpfung, der illegalen
Migration und Schlepperei sowie des Drogenhandels und anderer Formen
der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität.
"Die Türkei ist in der polizeilichen Zusammenarbeit ein wichtiger
Partner Österreichs. Diese Kooperation möchten wir in einzelnen
Bereichen noch weiter ausbauen", erklärt Innenministerin Mag.a
Johanna Mikl-Leitner.
"Die Zusammenarbeit im operativen Bereich ist sehr gut. Beispiele
hierfür sind die Entsendung eines österreichischen Verbindungsbeamten
nach Ankara sowie unser gemeinsames Engagement im Bereich der
Korruptionsbekämpfung im Rahmen des European Anti-Corruption Training
(EACT)", erläutert die Innenministerin. Dennoch sieht Innenministerin
Mikl-Leitner neue Möglichkeiten im operativen Bereich: "Wir
überlegen, ein neues, modernes Polizeikooperationsabkommen mit der
Türkei zu verhandeln. Unser Ziel ist es, die polizeiliche
Zusammenarbeit auf ein neues Level zu bringen und höchstmögliche
Sicherheit in Österreich und der Türkei zu gewährleisten."
Auch im Bereich der Drogenbekämpfung setzt Österreich auf die enge
Zusammenarbeit mit der Türkei. Die Balkanroute durch die Türkei ist
das Durchzugstor für den internationalen Drogenschmuggel aus
Afghanistan. Im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts haben
Österreich und die Türkei gemeinsam an der Bündelung der europäischen
Kräfte im Kampf gegen den Drogenhandel über die Balkanroute in die EU
gearbeitet.
Thematisiert wird auch die zunehmende illegale Migration. Zwischen
März 2011 und Jänner 2012 kam es an der griechisch-türkischen Grenze
zu rund 53.200 illegalen Grenzübertritten. Häufig führt dabei der Weg
über die Türkei, Griechenland, den Westbalkan und Ungarn nach
Österreich. "Gerade hier sind wir gefordert, in schlagkräftiger
Kooperation Gegenmaßnahmen auf die Beine zu stellen. Die Türkei nimmt
hier eine wichtige Schlüsselrolle ein", sagt Mikl-Leitner.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres Hermann Muhr Pressesprecher der Bundesministerin Tel.: +43-(0)1-53126-2017 mailto:[email protected] www.bmi.gv.at Bundesministerium für Inneres Kompetenzcenter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit - Pressestelle +43-(0)1-53 126-2488 [email protected] www.bmi.gv.at
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