• 24.02.2012, 09:37:42
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Heinisch-Hosek: Noch immer stellt sich die Frage, wie Frauen und Männer Zeit und Arbeit gleichwertig einteilen können

Frauenministerin bei der Eröffnung der Tagung "Zeit:Druck" im Kosmos Theater

Wien (OTS) - "Wir Frauen sind fremdbestimmt, was die Zeit betrifft
und dieses "Zeit-Prekariat" nimmt ständig zu. Aus diesem Grund müssen
wir diese Problematik immer wieder thematisieren", sagte
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gestern Abend, Donnerstag,
bei ihrer Begrüßungsrede zur Tagung "Zeit:Druck" im Wiener Kosmos
Theater. Die dreitägige Veranstaltungsreihe wird von der Plattform
20000frauen organisiert und startete mit einem Vortrag der
Politologin und Ökonomin MMag.a Dr.in Gabriele Michalitsch zum Thema
"Das neoliberale Zeitregime".

Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang sei auch, wie mit
Teilzeit-Arbeit umgegangen werde, denn "Teilzeit ist eine private
Lösung für ein gesellschaftliches Problem", so die Ministerin. Daher
müsse die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben besser gelebt
werden können. "Noch immer stellt sich allzu oft die
gesellschaftspolitische Frage, wie Frauen und Männer Zeit und Arbeit
gut und vor allem gleichwertig einteilen können", sagte
Heinisch-Hosek. Auch in Zukunft werde die Problematik der ungleichen
Zeitpolitik eine wichtige Rolle ihrer Arbeit einnehmen.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres veranstaltete das
Bundesministerium für Frauen gemeinsam mit der Plattform "20000
Frauen" die Frauenenquete "Arbeit.Neu.Denken". "Jede Frau, die etwas
bewegen will, zieht das durch. Ich versuche auch etwas zu bewegen,
indem ich im Rahmen meiner Möglichkeiten meine Forderungen
thematisiere und möglichst viele Vorhaben umsetze. So möchte ich zum
Beispiel die hervorragenden Ergebnisse und Denkanstöße der Enquete
weiterdiskutieren", sagte Heinisch-Hosek. Am Frauentag werde es beim
Open House im Büro der Frauenministerin um den Themenblock
Arbeitszeit und Arbeitsglück gehen. Des Weiteren sei im Frühsommer
geplant, "Arbeit.Neu.Denken" auch in die Bundesländer zu bringen. "Im
Herbst wollen wir dann in einer neuen Enquete eine neue Themensetzung
anregen. Ich freue mich bereits jetzt darauf", so die Ministerin
abschließend.

Fotos von dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des
Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at,
kostenfrei abrufbar.

Rückfragehinweis:
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: (01) 531 15 - 202149, 0664/610 62 76
[email protected]

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