• 24.02.2012, 08:20:29
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Hackl: Kein Schiefergas-Abbau so lange Beeinträchtigungen für Gesundheit und Umwelt nicht ausgeschlossen sind

"Gesundheit und Zukunft unserer Kinder steht an erster Stelle"

St. Pölten (OTS/NÖI) - Einen Durchbruch in Sachen
Schiefergas-Problematik im Weinviertel gab es in der vergangenen
Sitzung des NÖ Landtags. Der Weinviertler VP-Abgeordnete Kurt Hackl
brachte einen Antrag zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und
des Trinkwassers ein. "Der NÖ Landtag spricht sich gegen den
Schiefergas-Abbau aus, so lange Beeinträchtigungen für die Gesundheit
der Menschen und Umwelt in unserer Region nicht ausgeschlossen sind.
Außerdem verlangen wir auch weiterhin eine verpflichtende
Umweltverträglichkeitsprüfung in diesem Zusammenhang, damit alle
möglichen Gefahren für die Weinviertlerinnen und Weinviertler auf den
Tisch kommen", erklärt VP-LAbg. Mag. Kurt Hackl.

"Ich hoffe, dass nach der gestrigen Sitzung nun auch das
parteipolitische Hick-Hack ein Ende hat und der Schutz der Natur und
der Bevölkerung im Mittelpunkt steht. Selbst die Grünen NÖ haben in
allerletzter Sekunde auf unseren Antrag eingeschwenkt, ob Kollegin
Krismer-Huber ihn noch Minuten zuvor aufs Heftigste kritisiert hat.
Schade nur, dass die Grüne NÖ unsere Forderung nach einer
verpflichtenden UVP abgelehnt haben", so der Weinviertler
VP-Mandatar.

"Ich sage es ganz offen, das Thema Schiefergasabbau durch Fracking
im Weinviertel ist ein Thema, dass mich persönlich sehr bewegt. Ich
bin Weinviertler mit Leib und Seele und deshalb kann es meines
Erachtens nur eine Antwort zu dem umweltfeindlichen Fracking von
Schiefergas im Weinviertel geben: Ein klares Nein! Es gibt zu viele
offene Fragen und zu wenig Antworten. Zu viele Gefahren die nicht
kalkulierbar sind. Mir ist wichtig, dass bei der Entwicklung meiner
Heimat, bei der Entwicklung des Weinviertels in Generationen gedacht
wird und nicht nur für ein paar Jahrzehnte. Nicht nur wegen der
Menschen die jetzt dort leben, sondern vor allem sind wir das unseren
Kindern schuldig. Mit unserem Antrag erreichen wir diese Ziele",
stellte Hackl fest.

"Bei allen ökonomischen Interessen, die Gesundheit der
Weinviertlerinnen und Weinviertler, die Intaktheit der Natur und die
hervorragende Qualität des Trinkwassers in unserer Region, dürfen in
keiner Weise durch die Gewinnung von Schiefergas in Mitleidenschaft
gezogen werden - das sind wir unseren Kindern schuldig", so der
Landtagsabgeordnete.

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Presse
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 140
www.vpnoe.at

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