ÖH Uni Wien: Uni Wien lebt "Autonomie" als Willkür
Studiengebühren werden Finanzierungsproblem der Uni nicht lösen
Wien (OTS) - Rektor Engl kündigte heute an, ab Wintersemester
2012/13 Studiengebühren in der Höhe von 363,36 Euro wieder
einzuführen. Diese Umwälzung von Kosten bedeutet eine erhebliche
Mehrbelastung von Studierenden, die Wohn-, Transport- und
Lebenskosten zu bestreiten haben und zudem mit prekären Jobs über
wenig Einkommen verfügen.
Für die ÖH Uni Wien steht fest, dass Studieren an der Universität
Wien sowohl administrativ als auch finanziell durch eine äußerst
rigide STEOP, Studiengebühren und ein löchriges Beihilfensystem
unmöglich wird.
Julia Kraus, Kübra Atasoy und Maria Clar vom Vorsitzteam der ÖH Uni
Wien resümieren: "Studiengebühren können das Geldproblem der
Universität nicht lösen, stattdessen werden damit in vollem Wissen
über die Folgen Existenzängste für Student_innen verschärft.
Besonders für Studierende ohne EWR-Staatsbürger_innenschaft stellt
die Ankündigung des Rektorats eine Ausweitung bestehender
Diskriminierungen dar. Widerstandslos werden wir das sicher nicht
hinnehmen."
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