OTS0164   22. Feb. 2012, 14:23

ÖH Uni Wien: Uni Wien lebt "Autonomie" als Willkür

Studiengebühren werden Finanzierungsproblem der Uni nicht lösen


Rektor Engl kündigte heute an, ab Wintersemester
2012/13 Studiengebühren in der Höhe von 363,36 Euro wieder
einzuführen. Diese Umwälzung von Kosten bedeutet eine erhebliche
Mehrbelastung von Studierenden, die Wohn-, Transport- und
Lebenskosten zu bestreiten haben und zudem mit prekären Jobs über
wenig Einkommen verfügen.

Für die ÖH Uni Wien steht fest, dass Studieren an der Universität
Wien sowohl administrativ als auch finanziell durch eine äußerst
rigide STEOP, Studiengebühren und ein löchriges Beihilfensystem
unmöglich wird.

Julia Kraus, Kübra Atasoy und Maria Clar vom Vorsitzteam der ÖH Uni
Wien resümieren: "Studiengebühren können das Geldproblem der
Universität nicht lösen, stattdessen werden damit in vollem Wissen
über die Folgen Existenzängste für Student_innen verschärft.
Besonders für Studierende ohne EWR-Staatsbürger_innenschaft stellt
die Ankündigung des Rektorats eine Ausweitung bestehender
Diskriminierungen dar. Widerstandslos werden wir das sicher nicht
hinnehmen."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0164 2012-02-22 14:23 221423 Feb 12 OHW0001 0182



Österreichische HochschülerInnenschaft Uni Wien Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: ÖH Uni Wien - Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0699 172 82 787
presse@oeh.univie.ac.at
http://www.oeh.univie.ac.at/

Kathrin Glösel (0699/103 953 18)
Jasmin Rückert (0699/103 953 02)
Moritz Schwab (0699/103 953 45)

Aussendungen von Österreichische HochschülerInnenschaft Uni Wien abonnieren: als RSS-Feed per Mail

Geokoordinaten: