• 22.02.2012, 11:02:46
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Spannende "Universum"-Reise in "Die Wälder des Monsuns"

Am 23. Februar um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die Bergwelt der indischen Westghats stellt eine
natürliche Barriere für die Regenwolken dar, die vom Westen her auf
den indischen Subkontinent prallen. Dichte Wälder und ein
feuchtwarmes Klima - der perfekte Lebensraum für eine extrem
vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Während ausgedehnte Regenwälder
die Westghats einst fast zur Gänze bedeckten, muss die ursprüngliche
Natur heute in Nationalparks und Reservaten geschützt werden. Grund
genug für den Fotografen Sandesh Kadur und Regisseur Harry Marshall,
sich auf eine ganz persönliche Reise zu begeben und zu dokumentieren,
welche Naturschätze sich unter dem Kronendach verbergen, bevor sie
für immer verloren sind. ORF 2 zeigt die "Universum"-Dokumentation
"Die Wälder des Monsuns" in der deutschen Bearbeitung von Andrea
Gastgeb am Donnerstag, dem 23. Februar 2012, um 21.05 Uhr.

Die Westghats sind ein weitläufiges Gebirge, das am Rande des
Dekkan-Plateaus verläuft und dieses von dem schmalen Streifen der
Küstenebene und dem Arabischen Meer trennt. Ihr ganz spezieller
terrassenartiger Aufbau macht die indischen Westghats zu einem ganz
besonderen Refugium für die Tier- und Pflanzenwelt Indiens. In den
tieferen Lagen beherbergt der Dschungel jene Tierfamilien, die
bereits Rudyard Kipling in seinem Dschungelbuch so eindrucksvoll
beschrieben hat: Tiger, Elefanten, Leoparden, Affen und viele mehr.
Und die einzelnen Gebirgsketten der Westghats dienen wildlebenden
Tieren wie den Elefanten als natürliche Korridore, um zwischen den
fruchtbarsten Dschungelgebieten zu wechseln. Je höher man allerdings
kommt, desto mehr wandelt sich das üppige Buschland zu einem
undurchdringlichen Regenwald, der so seltenen Arten wie dem Bartaffen
eine Heimat bietet. Bartaffen leben nur in den indischen Westghats.
Sie meiden die Menschen und halten sich im Gegensatz zu anderen
Dschungeltieren von bewirtschafteten Plantagen fern.

Auf den höchsten Terrassen herrscht ein eher raues Klima, hohes Gras
dominiert die Landschaft. Der Dschungel und das Grasland bieten
vielen endemischen Arten, aber auch einigen der seltensten Katzen der
Welt ein gutes Versteck. Vor rund zehn Jahren hatte Sandesh Kadur für
einen kurzen Augenblick eine Katze vor seiner Kamera, die er keiner
der bekannten Arten Indiens zuordnen konnte. Dieses einzigartige
Erlebnis hat den Fotografen seit damals nicht mehr losgelassen:
Erneut begibt er sich ins Hochland, um dem Rätsel dieses
geheimnisvollen Raubtieres auf die Spur zu kommen.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://presse.ORF.at

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