Großeinsatz nach Ammoniak-Austritt: insgesamt 62 Leichtverletzte
Wiener Feuerwehr und Polizei evakuierten Gelände - zahlreiche Leichtverletzte vor allem bei den Einsatzkräften
Wien (OTS) - Aus derzeit noch ungeklärter Ursache ist gestern,
Dienstag, gegen 18.00 Uhr, ein Leck in einer Großkühlanlage am
Franzosengraben aufgetreten, wodurch Ammoniak ausgetreten ist. Der
Bereich um das Betriebsgelände wurde von der Wiener Feuerwehr und der
Polizei großräumig abgesperrt, Personen aus dem Gefahrenbereich
evakuiert.
Die Wiener Rettung rückte mit dem gesamten Katastrophenzug aus. Die
Feuerwehr erhöhte die Alarmstufe auf zwei. Die Zahl der kolportierten
leichtverletzten hat sich noch erhöht: Insgesamt 62 Personen wurden
nach abschließenden Angaben der Wiener Rettung leicht verletzt, 50
mussten zur Überwachung die Nacht in Spitälern verbringen, 12 wurden
vor Ort behandelt. Der Großteil der Verletzten gehörte zu den
Einsatzkräften: 39 Feuerwehrleute und 5 Rettungssanitäter waren
betroffen. Davon mussten 32 Feuerwehrmänner und 4 Sanitäter in
Spitalsbehandlung.
In Zusammenarbeit mit Technikern des Betriebes konnte das Leck gegen
21.00 Uhr abgedichtet werden. Außerhalb des Absperrbereiches bestand
keine Gefährdung, jedoch eine Geruchsbelästigung. Im Zuge der
Maßnahmen war es zu umfangreichen Straßensperren gekommen. Kurzzeitig
musste der Betrieb der Linie U3 in den betroffenen Stationen Erdberg
und Gasometer eingestellt werden. Der Feuerwehr-Einsatz endete um
2.37 Uhr. (Schluss) red
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