• 22.02.2012, 10:45:39
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Stoiber-Gruppe zum Bürokratieabbau hebt WKÖ-Projekt als Best-Practice hervor

"Grenzoffensive" der WK-Oberösterreich, der Handelskammern von Bayern und Südböhmen findet Niederschlag im Abschlussbericht an EU-Kommission

Wien (OTS/PWK121) - In dem jetzt von der so genannten
"Stoiber-Gruppe" an die EU-Kommission vorgelegten Bericht "Was Europa
besser machen kann" wird als eines von elf Projekten zum
Bürokratieabbau in Europa das von der Wirtschaftskammer Österreich
(WKÖ) eingereichte Projekt "Grenzoffensive" als Best Practice
Beispiel hervorgehoben. Insgesamt wurden über 300 Initiativen
begutachtet. 2007 hatte die EU-Kommission ein Aktionsprogramm zur
Reduzierung von Verwaltungslasten in der Europäischen Union
vorgestellt, mit dem Ziel, diese für Unternehmen bis 2012 um ein
Viertel zu reduzieren. Leiter der mit der Erfassung entsprechender
Projekte beauftragten Gruppe wurde der ehemalige bayrische
Ministerpräsident Edmund Stoiber.

Bereits 2010 wurde das jetzt im Abschlussbericht der
"Stoiber-Gruppe" als Best-Practice Beispiel hervorgehobene Projekt
"Grenzoffensive" von der EU-Kommission mit dem Single Market Award
für das beste Projekt zum Abbau von Bürokratie in der EU
ausgezeichnet. Die "Grenzoffensive" wurde 2002 auf Initiative der WKÖ
von der WKOÖ gemeinsam mit der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz
gestartet, um Hindernisse im regionalen grenzüberschreitenden
Dienstleistungshandel zu beseitigen. Seit 2005 ist auch die
Südböhmische Wirtschaftskammer Kooperationspartner. Ziel der
Offensive ist es, über die Voraussetzungen und Chancen
grenzüberschreitender Unternehmenstätigkeit zu informieren,
Wirtschaftsbeziehungen im grenznahen Raum zu forcieren und die
regulatorischen Rahmenbedingen für die grenzüberschreitende
Erbringung von Dienstleistungen zu vereinfachen.

"Das Projekt 'Grenzoffensive' ist ein erfolgreiches Beispiel für
grenzübergreifende Initiativen für KMU", freut sich WKÖ-Präsident
Christoph Leitl über die Auszeichnung als Best Practice Beispiel
durch die "Stoiber-Gruppe". Das Projekt zielt darauf ab,
Verwaltungshindernisse für lokale KMU zu verringern, die ihre
Aktivitäten auf die andere Seite der Grenze nach Bayern oder
Südböhmen bzw. umgekehrt nach Oberösterreich ausweiten wollen. Die
Fokussierung konzentriert sich auf Erleichterungen bei der
grenzübergreifenden Erbringung von Dienstleistungen oder bei der
Entsendung von Arbeitnehmern. Einige bürokratische Verfahren wurden
bereits in der Grenzregion abgeschafft oder zumindest vereinfacht.
Neben dem Abbau von Bürokratie liegt ein weiterer Schwerpunkt der
"Grenzoffensive" in Fortbildungsveranstaltungen und
Beratungsleistungen für KMU.

Die "Stoiber-Gruppe" hat bis heute über 30 Stellungnahmen zu mehr
als 300 Vorschlägen verabschiedet, die auf die Verringerung der
Verwaltungslasten für Unternehmen abzielen. Das Einsparungspotenzial
allein dieser Vorschläge wird auf mehr als 41 Mrd. Euro jährlich
geschätzt. (BS)

Info:
www.grenzoffensive.org

Rückfragehinweis:
Stabsabteilung EU-Koordination
Mag. Margit Maria Havlik
Telefon: +43 (0)5 90 900 5822
E-Mail: [email protected]

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