Karin Garber ist FEMtech-Expertin des Monats Februar
Wien (OTS/BMVIT) - Um die Leistungen von Frauen und die
Wichtigkeit von weiblicher Kreativität und der weiblichen Perspektive
im Technologie- und Forschungsbereich sichtbar zu machen, wählt eine
interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen
VertreterInnen der Wirtschaft, der Wissenschaft und des
Personalmanagements eine herausragende Expertin aus der FEMtech
Expertinnendatenbank auf dem Gebiet der Forschung und Technologie zur
"FEMtech-Expertin des Monats". Im Februar 2012 ist die Wahl auf die
Biologin Karin Garber gefallen. ****
Die Begründung der Jurymitglieder für ihre Wahl war eindeutig und
bezog sich vor allem auf die grenzüberschreitende Tätigkeit von
Garber im Bereich der Forschungs- und Wissenschaftskommunikation. Als
Initiatorin und Leiterin des ersten Österreichischen Mitmachlabors
arbeitet Frau Garber verstärkt im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und
Bewusstseinsbildung. Schon im Rahmen ihrer Ausbildung entschied sich
die FEMtech-Expertin des Monats für eine Kombination aus Wissenschaft
und Kommunikation, so absolvierte sie nach ihrem Diplom- und
Dissertationsstudium der Biologie einen postgradualen
Universitätslehrgang für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
Vor der Gründung des Vienna Open Lab 2004 konnte Frau Garber
Erfahrungen im Bereich des Projektmanagements beim Verein zur
Förderung der Biologie und Biomedizin Campus Vienna Biocenter und bei
dialog<>gentechnik sammeln. Dabei entstand die Idee zur Gründung des
Mitmachlabors Open Lab, das sich zum Ziel setzt Kindern, Jugendlichen
und Erwachsenen den Alltag in einem Forschungslabor näher zu bringen.
Dabei soll bei den BesucherInnen durch aktives Experimentieren die
Begeisterung für die Wissenschaft geweckt und "trockene Theorie in
spannende Praxis" verwandelt werden.
Die Idee des "aktiven Mitmachens und Ausprobierens" ist unter
anderem auch Bestandteil des Themas "Forschendes Lernen" mit dem sich
Frau Garber intensiv auseinandersetzt. Mit Hilfe von "Forschendem
Lernen" soll bei Jugendlichen verstärkt Begeisterung für
naturwissenschaftliche und technische Ausbildungen geschaffen werden.
Diese Begeisterung soll dabei vor allem durch die freie Entdeckung
von Naturphänomenen anhand von praktischen Versuchen geweckt werden.
Mit Hilfe des "aktiven Mitmachens" soll aber nicht nur das Interesse,
sondern auch das Selbstbewusstsein von Jugendlichen und vor allem von
Mädchen gestärkt werden.
Um den Begriff "Forschendes Lernen" verstärkt zu verankern, arbeitet
Frau Garber an einer speziellen LehrerInnenfortbildung im Bereich
Biologie, mit dem Ziel spezielle Anreize zur Gestaltung des
Unterrichts zu geben und eine "etwas andere" Unterrichtsweise an
Schulen einzuführen. Dabei soll vor allem die Akzeptanz fürs
"Experimentieren" erhöht werden und so sollen wiederum die
Jugendlichen nachhaltig angesprochen werden.
Neben ihren zahlreichen Projekten arbeitet die zweifache Mutter auch
als Lektorin für "Projektmanagement" auf der Universität Wien und ist
Mitglied des "Arbeitskreis Explainerausbildung" des Science Center
Netzwerks.
Das ausführliche Porträt der "FEMtech-Expertin des Monats" sowie zur
FEMtech Expertinnendatenbank finden Sie auf www.femtech.at.
Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner,
Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
marianne.lackner@bmvit.gv.at














