OTS0055   22. Feb. 2012, 10:25

Karin Garber ist FEMtech-Expertin des Monats Februar


Um die Leistungen von Frauen und die Wichtigkeit von weiblicher Kreativität und der weiblichen Perspektive im Technologie- und Forschungsbereich sichtbar zu machen, wählt eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen VertreterInnen der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements eine herausragende Expertin aus der FEMtech Expertinnendatenbank auf dem Gebiet der Forschung und Technologie zur "FEMtech-Expertin des Monats". Im Februar 2012 ist die Wahl auf die Biologin Karin Garber gefallen. ****

Die Begründung der Jurymitglieder für ihre Wahl war eindeutig und bezog sich vor allem auf die grenzüberschreitende Tätigkeit von Garber im Bereich der Forschungs- und Wissenschaftskommunikation. Als Initiatorin und Leiterin des ersten Österreichischen Mitmachlabors arbeitet Frau Garber verstärkt im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung. Schon im Rahmen ihrer Ausbildung entschied sich die FEMtech-Expertin des Monats für eine Kombination aus Wissenschaft und Kommunikation, so absolvierte sie nach ihrem Diplom- und Dissertationsstudium der Biologie einen postgradualen Universitätslehrgang für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Vor der Gründung des Vienna Open Lab 2004 konnte Frau Garber Erfahrungen im Bereich des Projektmanagements beim Verein zur Förderung der Biologie und Biomedizin Campus Vienna Biocenter und bei dialog<>gentechnik sammeln. Dabei entstand die Idee zur Gründung des Mitmachlabors Open Lab, das sich zum Ziel setzt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Alltag in einem Forschungslabor näher zu bringen. Dabei soll bei den BesucherInnen durch aktives Experimentieren die Begeisterung für die Wissenschaft geweckt und "trockene Theorie in spannende Praxis" verwandelt werden.

Die Idee des "aktiven Mitmachens und Ausprobierens" ist unter anderem auch Bestandteil des Themas "Forschendes Lernen" mit dem sich Frau Garber intensiv auseinandersetzt. Mit Hilfe von "Forschendem Lernen" soll bei Jugendlichen verstärkt Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Ausbildungen geschaffen werden. Diese Begeisterung soll dabei vor allem durch die freie Entdeckung von Naturphänomenen anhand von praktischen Versuchen geweckt werden. Mit Hilfe des "aktiven Mitmachens" soll aber nicht nur das Interesse, sondern auch das Selbstbewusstsein von Jugendlichen und vor allem von Mädchen gestärkt werden.

Um den Begriff "Forschendes Lernen" verstärkt zu verankern, arbeitet Frau Garber an einer speziellen LehrerInnenfortbildung im Bereich Biologie, mit dem Ziel spezielle Anreize zur Gestaltung des Unterrichts zu geben und eine "etwas andere" Unterrichtsweise an Schulen einzuführen. Dabei soll vor allem die Akzeptanz fürs "Experimentieren" erhöht werden und so sollen wiederum die Jugendlichen nachhaltig angesprochen werden.

Neben ihren zahlreichen Projekten arbeitet die zweifache Mutter auch als Lektorin für "Projektmanagement" auf der Universität Wien und ist Mitglied des "Arbeitskreis Explainerausbildung" des Science Center Netzwerks.

Das ausführliche Porträt der "FEMtech-Expertin des Monats" sowie zur FEMtech Expertinnendatenbank finden Sie auf www.femtech.at.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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