• 21.02.2012, 15:10:01
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Junge ÖVP erfreut über Regierungsspitze: Schicksal der 75.000 jungen Menschen ist der Republik nicht egal

Reaktionen zeigen, wie wichtig die Thematisierung der Schulpflichtverletzungen durch Sebastian Kurz ist

Wien, 21. Februar 2012 (OTS) "Bereits heute sind 75.000 junge
Menschen arbeitslos, von denen ein beträchtlicher Anteil über
keinen Schulabschluss verfügt. Jede Schulabbrecherin und jeder
Schulabbrecher hat ein persönliches Schicksal, welches genau
analysiert werden muss, damit dann mit vielfältigen Maßnahmen
darauf reagiert werden kann", erklärt Axel Melchior,
Generalsekretär der Jungen ÖVP, anlässlich der Debatte über
anhaltende Schulpflichtverletzungen, und weiter: "Wenn die vor dem
Schulabbruch stehende dauerhafte Schulpflichtverletzung unter
Billigung oder sogar auf Druck der Eltern erfolgt, muss es aber
auch entsprechende Strafen für Eltern geben, die so die Chancen
ihrer Kinder auf eine erfolgreiche Zukunft aufs Spiel setzen. Die
von Sebastian Kurz begonnene Diskussion führt dazu, dass der
Republik das Schicksal dieser jungen Menschen nicht egal ist",
betont Melchior. ****

Aus Sicht der Jungen ÖVP ist es zentral, dass der Zukunftsraub
durch anhaltende Schulpflichtverletzung und die damit verbundenen
Folgen nicht länger verharmlost werden darf, sondern mit einem
Bündel an Maßnahmen konsequent bekämpft werden muss. Neben
verpflichtenden Elterngesprächen, einer umfassenden Motivforschung
und Analyse muss es in schwerwiegenden Fällen auch schärfere
Sanktionen für Eltern geben, die ihre Kinder bewusst vom Unterricht
fernhalten. Die Unterstützung seitens der Regierungsspitze zeigt,
dass Sebastian Kurz bei diesem Thema den Finger auf eine Wunde
gelegt hat: "Missstände anzusprechen ist zwar unpopulär, aber
gerade aus Sicht von uns Jungen mehr als notwendig. Anhaltende
Schulpflichtverletzung ist kein Kavaliersdelikt und der daraus
folgende Schulabbruch ist die direkte Vorstufe zur
Arbeitslosigkeit. Wenn Eltern bewusst die Zukunft ihrer Kinder aufs
Spiel setzen, dürfen wir dieses Problem nicht verharmlosen, sondern
müssen mit klaren Konsequenzen reagieren", betont Melchior
abschließend.

Rückfragehinweis: Junge ÖVP, Stephan Mlczoch
0664/859 29 33, [email protected]
http://junge.oevp.at
http://facebook.com/jungeoevp

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