• 21.02.2012, 13:54:01
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  • OTS0173 OTW0173

Rädler: Mehrheit der Bevölkerung für höhere Strafen bei Schulpflichtverletzungen

75.000 junge Menschen ohne Ausbildung oder Job - Bündel an Maßnahmen notwendig

Wien, 21. Februar 2012 (ÖVP-PK) "Integrationsstaatsekretär
Sebastian Kurz kämpft dafür, dass die triste Situation von 75.000
jungen Menschen nicht weiter ignoriert wird. Jeder zehnte junge
Mensch und jeder fünfte junge Migrant steht ohne Ausbildung und
ohne Job da. Es ist an der Zeit, das Problem anzusprechen und mit
einem Bündel an Maßnahmen anzusetzen", so ÖVP-Integrationssprecher
Johann Rädler, der auf eine heute veröffentlichte Studie des
Österreichischen Integrationsfonds verweist: "Das Ergebnis zeigt,
dass sich zwei Drittel der Bevölkerung für eine härtere Bestrafung
bei groben Schulpflichtverletzungen aussprechen." ****

Der Integrationssprecher erklärt, dass zahlreiche Vorschläge
der ÖVP auf dem Tisch liegen: "Wir setzen uns für verpflichtende
Elterngespräche, erweiterte Motivforschung, konkrete statistische
Erhebungen und im Ernstfall auch härtere Strafen ein, um diesem
Problem entgegenzuwirken. Weiters stehen wir zum Ausbau der
Ganztagsbetreuung, dem kostenlosen Nachholen von Schulabschlüssen
und der intensiven Jugendbetreuung", so Rädler, der abschließend
festhält: "Es kann nicht sein, dass eine Anzeige wegen
Vignettenpflichtverletzung härter bestraft wird, als wenn Eltern
ihre Kinder am Schulbesuch hindern."

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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