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OTS0132   21. Feb. 2012, 12:20

"ATV Aktuell" exklusiv: Finanztransaktionssteuer könnte bis zu 1,2 Mrd. Euro bringen

EU-Kommission rechnet mit höheren Einnahmen für Österreich als die Regierung


Die von der Koalition angepeilte
Finanztransaktionssteuer könnte mehr als die geplanten 500 Millionen
Euro pro Jahr in die österreichische Staatskasse spülen. Die
österreichische Regierung dürfte bei ihren Sparvorhaben unerwartete
Mehreinnahmen erwarten. Die EU-Kommission geht - laut jüngsten
Schätzungen, die ATV vorliegen - von über 57 Milliarden Euro
Einnahmen für den gesamten Raum der EU-27 aus. Auf Österreich würden,
so die Kommission, zwei Prozent der europaweiten Einnahmen entfallen:
Insgesamt erwartet die Union somit bis zu 1,2 Milliarden Euro pro
Jahr nur für Österreich.

Die Steuer soll, nach den Plänen der Kommission, am 1. Jänner 2014
in Kraft treten. Der Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass alle
Finanztransaktionen, bei denen mindestens ein Partner in der
Europäischen Union ansässig ist, besteuert werden. Aktien und
Anleihen sollen mit 0,1 Prozent besteuert werden, Derivate mit 0,01
Prozent.

Mehr Informationen heute, Dienstag, dem 21. Februar 2012, bei "ATV
Aktuell" um 18.25 Uhr auf ATV2 und bei "ATV Aktuell mit Sport" um
19.20 Uhr auf ATV.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0132 2012-02-21 12:20 211220 Feb 12 ATP0001 0193



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