• 20.02.2012, 13:26:31
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  • OTS0128 OTW0128

Familienverband: Steuerentlastung von Familien überfällig

Präsident des Katholischen Familienverbandes, Trendl, begrüßt Familien-Steuerpläne

Wien, 20.02.12 (KAP) Der Katholische Familienverband Österreichs
(KFÖ) begrüßt die Aussagen von Finanzministerin Maria Fekter in der
"ORF-Pressestunde", Familien künftig steuerlich stärker zu
entlasten. "Wer kinderfreundlich sein will, darf auf die Eltern
nicht vergessen. Eine steuerliche Entlastung ist daher ein Gebot der
Stunde und überfällig", so KFÖ-Präsident Alfred Trendl in einer
Presseaussendung am Montag. Derzeit würden Unterhaltspflichten, die
Eltern für ihre Kinder haben, steuerlich lediglich beim
Kinderfreibetrag und bei der Absetzbarkeit von
Kinderbetreuungskosten berücksichtigt, bemängelte Trendl.

Für den parteiunabhängigen Katholischen Familienverband gelte das
Prinzip "Existenzrecht vor Steuerpflicht". Trendl: "Das Steuersystem
muss mit einer deutlichen Familienkomponente versehen und pro
Familienmitglied ein bestimmter Betrag steuerfrei gestellt werden."
Bei staatlichen Unterstützungen wie Sozialhilfe, Notstandshilfe,
Zuschuss zum Kinderbetreuungsgeld, Schülerbeihilfe oder
Studienbeihilfe werde auch gefragt, wie viele Personen von welchem
Einkommen leben müssen. Gehe es jedoch um die Berechnung der Steuer,
sei es nahezu irrelevant, wie viele Personen von welchem Einkommen
leben müssen. Hier bestehe unter Beibehaltung der
Individualbesteuerung dringender Änderungsbedarf, so Trendl.

Mehr auf www.kathpress.at (ende) gpu/hkl/

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