• 20.02.2012, 12:52:59
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VP-Holdhaus zu 2. Wiener Atomgipfel: Stresstest nicht schlechtreden - Stadt Wien soll ökologische Energiewende vorleben

Wien (OTS) - "Überparteiliche Bekenntnisse zum europaweiten
Atomausstieg und zu einer Effizienzsteigerung der auf Anregung
Österreichs derzeit laufenden Stresstests wie sie beim heutigen 2.
Wiener Atomgipfel erfolgten sind durchaus ein wichtiger Beitrag", so
die Umweltsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Karin Holdhaus.

Die von Bundesminister Berlakovich angeregten und nunmehr europaweit
durchgeführten Stresstests bezeichnete sie in diesem Zusammenhang als
wesentlichen Beitrag zunächst einmal die Sicherheit der bestehenden
Kernkraftwerke zu garantieren, und darauffolgend den Ausstieg Europas
aus der Atomkraft einzuleiten. Erstmals ist es damit möglich,
Atomkraftwerke EU-weit zu überprüfen.Die Stresstests vor deren Ablauf
schon schlecht zu reden, beweise, dass es den Grünen nur um
parteipolitisches Hickhack gehe und nicht um eine nachhaltige
Energieversorgung Europas", so die Umweltsprecherin wörtlich. Nachdem
die Bundes-SPÖ die Stresstests unterstützt, zeigt die Diskussion ein
Spannungsfeld in der rot-grünen Stadtregierung in dieser Frage.

Österreichs Vorschlag der Stresstests wurde nicht nur auf
europäischer Ebene umgesetzt, in dem dafür vorgesehenen Gremium hat
Österreich gleich vier Mitglieder entsandt. Man könne aber durchaus
von österreichischer Seite darauf drängen, die von Österreich
geforderten Stresstests nach strengen Kritierien durchzuführen, um
die Sicherheit der Bevölkerung tatsächlich zu garantieren. Ich sehe
daher in der heutigen Resolution eine Unterstützung für nachhaltige
und aussagekräftige Stresstests.

Zwar sei es erfreulich, wenn sich die Umweltstadträtin mit
internationalen Atomfragen auseinandersetzt, aber Holdhaus hätte es
für mindestens genauso wichtig gehalten, wenn beim Wiener Atomgipfel
Wiener Fragen zur Energieeffizienz und zum Einsatz Erneuerbarer
Energien diskutiert worden wären. Die Stadt Wien ist daher
aufgefordert, ihre Anstrengungen für die Förderung Erneuerbarer
Energien zu verstärken. "Nur von anderen zu fordern, und selber
nichts Konkretes zur energiepolitischen Wende in Wien beizutragen,
ist zu wenig", schloss Holdhaus.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: [email protected]

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