- 20.02.2012, 09:06:50
- /
- OTS0021 OTW0021
FP-Neubauer/Gudenus: Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters wird von Wiener SPÖ bereit jetzt ausgehebelt!
Wien (OTS/fpd) - Während Bundeskanzler Faymann und Bundesminister
Hundstorfer den Kleinst-Pensionisten für die nächsten Jahre ein
"Belastungspaket" der besonderen Grässlichkeiten servierte,
unterstützt Wiens Bürgermeister Häupl das Bemühen roter Genossen des
Wiener Rathauses, sich über die Hintertür noch schnell auf Kosten der
Steuerzahler in den vorzeitigen Ruhestand zu verabschieden.
So hat die Stadt Wien seit Jänner 2012 exakt 117 Frühpensionierungen
zu verzeichnen, rechnet man diese Anzahl auf das laufende Jahr hoch,
macht dies die unfassbare Zahl von etwa 700 Frühpensionisten alleine
im Magistrat Wien aus.
"Während Faymann, Spindelegger und Hundstorfer nicht müde werden, die
Sinnhaftigkeit des Belastungspakets der geschundenen Bevölkerung
schmackhaft zu machen und mit Händen und Würgen nach Argumenten dafür
ringen, kümmert sich offenbar der "Ober-Rote" von Wien, Bürgermeister
Häupl wieder einmal nicht um die leeren Staatskassen", stellt der
freiheitliche Seniorensprecher, NAbg. Werner Neubauer, fest.
"Es ist schändlich, den Betroffenen ein massives Belastungspaket mit
finanziellen Einbußen zuzumuten, die Fristen für eine Korridorpension
von 37,5 auf 40 Jahre zu erhöhen, während ein roter Landesfürst
zusieht, wie sich hunderte Beamte über die Hintertür mit
durchschnittlich 52 Jahren in die Pension verabschieden", sagt Wiens
FPÖ-Klubche und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann
Gudenus.
In diesem Fall zeige sich erneut, wie wichtig die seit langem von der
FPÖ aufgestellte Forderung nach Einbeziehung des Arbeitsinspektorates
im öffentlichen Bereich wäre, was von den Regierungsparteien bis dato
abgelehnt wird.
Prävention und Rehabilitationsmaßnahmen fehlen in Wien derzeit zur
Gänze, für 30,000 Mitarbeiter stehen insgesamt zwei (!)
Sozialarbeiter zur Verfügung. "Was wieder einmal bestätigt, dass
sozialistisch regiert, noch lange nicht sozial sein muss", so
Neubauer.
Wenn uns nun Vertreter der Bundesregierung beinahe im Stundentakt
erklären wollen, dass es das Ziel zur Erhaltung unseres
Pensionssystems sein muss, ältere Menschen länger im Arbeitsprozess
zu halten, dies aber bereits im eigenen Wirkungsbereich der
öffentlichen Verwaltung nicht funktioniert, dann lassen solche
Umstände für andere Arbeitsplätze nur das Schlimmste erwarten.
"Dem Steuerzahler werden alleine durch diese Vorgangsweise in Wien
eine Milliarde Euro in der laufenden Legislaturperiode entstehen, das
ist untragbar", so Neubauer und Gudenus. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW






