Volle Unterstützung aus dem ÖAAB für die Familienpolitik von Maria Fekter
Mandl: ÖAAB einstimmig für Steuerfreibetrag pro Kind. - Steibl: Sinken der Geburtenrate Hauptursache für Probleme im Pensionssystem.
Wien (OTS) - "Der Staat verlangt von Müttern und Vätern, dass sie
für ihre Kinder Unterhalt zahlen. Das ist gut und richtig so. Von
ein- und demselben Staat wird aber ein Teil des Geldes, das für den
Unterhalt gebraucht würde, einfach weggesteuert. Das ist bar jeder
Logik. Das ist im wahrsten Sinn des Wortes Unsinn, 'non-sense'.
Deshalb arbeitet der ÖAAB seit geraumer Zeit für ein Steuersystem,
das Kinder nicht dermaßen überdimensional belastet. Der Bundestag des
ÖAAB hat im Herbst sein Konzept für einen Steuerfreibetrag pro Kind
einstimmig beschlossen. Wir unterstützen daher mit voller Kraft die
von Finanzministerin Maria Fekter präsentierte Offensive für ein
kinder- und familiengerechtes Steuersystem. Diese liegt auch ganz auf
der Linie der Kinder- und Familienfreundlichkeit, die unser
Bundesparteiobmann Michael Spindelegger vorgegeben hat", erklärt
LAbg. Mag. Lukas Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und
Arbeitnehnerbundes ÖAAB in der ÖVP, zu den Ausführungen von
Bundesministerin Dr. Maria Fekter in der heutigen ORF-Pressestunde.
ÖVP- und ÖAAB-Familiensprecherin Abg.z.NR Ridi Steibl betont: "Wir
diskutieren viel über die Finanzierbarkeit des Pensionssystems. Und
die Bundesregierung hat mit dem jüngsten Reformpaket entscheidende
Maßnahmen zur Sicherung des Pensionssystems und damit auch zur
Sanierung der Staatsfinanzen auf den Weg gebracht. Wir dürfen dabei
nie vergessen, dass neben dem Steigen der Lebenserwartung das Sinken
der Geburtenrate die Hauptursache für diese Probleme ist. Nicht
zuletzt deshalb ist die Kinder- und Familienorientierung, die uns im
ÖAAB besonders wichtig ist, die unser Bundesparteiobmann und unsere
Finanzministerin praktizieren, voll zu unterstützen!"
Albrecht Oppitz
Presse
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