- 17.02.2012, 13:37:43
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SP-Schicker: Undemokratischer FP-Gudenus kann als Erster gehen
Wien (OTS/SPW-K) - "Wenn der freiheitliche Wiener Klubobmann
Johann Gudenus fordert, dass Menschen mit undemokratischer Gesinnung
in Wien nichts verloren haben, darf er sich als Verehrer des
tschetschenischen Despoten Kadyrow gleich selbst als Erster
verabschieden", kommentiert SP-Klubvorsitzender Rudi Schicker dessen
heutige Aussendung. Nach den dilettantischen Auftritten von Gudenus &
Co. bei ihren Auslandsbesuchen, sei die heutige Ankündigung nur ein
verzweifelter Versuch, um von diesem Debakel abzulenken. "Gudenus ist
für die Würde des Wiener Stadtparlaments mittlerweile untragbar
geworden", so Schicker.
Die fachliche Unbedarftheit zeige sich auch an der Argumentation
von Gudenus. "In seiner Presseaussendung tritt der blaue Klubobmann
gegen die Scharia auf. Noch vor wenigen Wochen tänzelte er um Kadyrow
herum, der in Tschetschenien die Durchsetzung der Scharia sogar
vorangetrieben hat. Was sollen ihm nun die Menschen überhaupt noch
glauben", fragt der SP-Klubchef.
In Wien stellen für Schicker Grundwerte wie Demokratie,
Rechtsstaat, Trennung von Staat und Religion, Gewaltfreiheit,
gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Gleichheit von Frauen und
Männern einen fixen Bestandteil des Zusammenlebens dar. Das gelte für
alle Menschen in Wien gleichermaßen, unabhängig von Alter, Religion
oder Herkunft. Weiters steht außer Frage, dass in Wien die gemeinsame
Sprache der Verständigung Deutsch ist. "Gudenus betreibt wiederholt
Pauschalverurteilungen im großen Stil. Damit versucht er neuerlich
die Menschen in Wien gegeneinander auszuspielen. Das ist höchst
unseriös und scharf zu verurteilen", unterstreicht der
SP-Klubvorsitzende abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Martin Schipany
Tel.: (01) 4000-81 923
mailto:[email protected]
www.rathausklub.spoe.at
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