- 17.02.2012, 12:24:03
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"Heimat, fremde Heimat" am 19. Februar: "Internationaler Tag der Muttersprache"
Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert in "Heimat, fremde
Heimat" am Sonntag, dem 19. Februar 2012, um 13.30 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:
"Sag's multi!"-Redewettbewerb
Die eigene Muttersprache nicht nur im Privaten, sondern auch in der
Öffentlichkeit sprechen zu können beziehungsweise zu dürfen - das ist
eines der Hauptanliegen der Initiatoren des "Sag's
multi!"-Redewettbewerbs. Es ist dies der einzige Redewettbewerb in
Österreich, bei dem neben Deutsch auch die eigene Muttersprache
verwendet werden kann. Doch wie ist es heute um die Mehrsprachigkeit
bei uns bestellt? Anlässlich des "Internationalen Tages der
Muttersprache" der UNESCO hat sich "Heimat, fremde Heimat" mit dem
Phänomen der Mehrsprachigkeit in Österreich auseinandergesetzt. Ein
Bericht von Dalibor Hysek.
Bedrohte Muttersprachen
Vor zwölf Jahren hat die UNESCO den 21. Februar zum "Internationalen
Tag der Muttersprache" ausgerufen. Seither werden an diesem Tag
Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt in den Mittelpunkt gestellt
- und dies aus gutem Grund: In den vergangenen drei Generationen sind
weltweit bereits an die 200 Sprachen ausgestorben. Und es könnte noch
schlimmer kommen: Unter den rund 6.000 Sprachen, die auf dem Globus
gesprochen werden, sind laut UNESCO etwas weniger als die Hälfte vom
Aussterben bedroht. In Österreich schlägt die Weltkulturorganisation
für drei Sprachen Alarm, die künftig zu verschwinden drohen:
Burgenland-Kroatisch, Romanes - die Sprache der Roma und Sinti - und
Jiddisch - eine Sprache, die ihren Ursprung im Mittelhochdeutschen
hat. Ein Beitrag von Nadine Rosnitschek und Peter Benovsky.
Türkische TV-Serien
Hollywood, Bollywood und seit neuestem "Turkeywood"! Im
80-Millionen-Land Türkei strahlen tagtäglich neben zwölf staatlichen
TV-Kanälen noch Dutzende Privatsender unzählige selbst produzierte
Serien und "Seifenopern" aus. So holen sich via Satellit auch die in
Österreich lebenden Migrantinnen und Migranten aus der Türkei eine
kräftige Portion ostmediterraner Lebensart in ihre Wohnzimmer. Als
die ersten Migranten nach Österreich kamen, hatten sie kaum Zugang
zur eigenen Kultur in der alten Heimat. Erst in den achtziger Jahren
wurde dies - zuerst durch die Verbreitung von Videokassetten und
später über Satellitenanschluss - möglich. Nun kann man sich auch
über das Internet muttersprachige Serien und Filme ansehen. Mehmet
Akbal berichtet über die türkischen TV-Serien und ihre Bedeutung für
Menschen aus der Türkei in der Diaspora.
"Heimat, fremde Heimat" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.
Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://presse.ORF.at
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