• 16.02.2012, 12:44:05
  • /
  • OTS0168 OTW0168

Schwentner: Mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit, nicht weniger

Die Grünen fordern ein Ende des Kaputtsparens bei EZA

Wien (OTS) - "Die Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit
müssen dringend zurückgenommen werden", fordert Judith Schwentner,
entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen, und bekräftigt damit
die Forderung der Plattform "1zu1 - EZA auf persönlicher Basis" nach
einem Stopp der Einsparungen in der österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit.

Österreich entfernt sich seit Jahren immer weiter von dem Ziel, bis
2015 mindestens 0,7% des Brutto Nationaleinkommens für die
Entwicklungszusammenarbeit auszugeben. "Es ist ignorant und
beschämend für ein Land wie Österreich, dass es die 0,7% nicht
erreicht und nun sogar von weiteren Kürzungen die Rede ist. So
verlieren wir unsere Glaubwürdigkeit als Partnerland in der
Entwicklungszusammenarbeit", sagt Schwentner.

Schwentner hegt weiter die Befürchtung, dass innerhalb des
Außenministeriums insbesondere der EZA-Bereich von Kürzungen bei den
Ermessensausgaben des Ministeriums betroffen sein wird. "Die
österreichische EZA wird derzeit kaputt gespart. Dabei ist von den
Kürzungen im Bereich des Außenministeriums vor allem die reine
Entwicklungshilfe betroffen, die direkt in Projekte in
Entwicklungsländern fließt. Genau diese Zusammenarbeit in konkreten
Projekten aber darf nicht gefährdet sein, sondern muss dringend
aufgestockt werden", fordert Schwentner.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel