FP-Frigo/Lasar fordern unabhängige Kontrollaufsicht für KAV-Spitäler und AKH
Skandale durch verstärkte Kontrollmechanismen verhindern
Wien (OTS/fpd) - Skandale wären zumindest zum Großteil vermeidbar,
gäbe es eine unabhängige Kontrollaufsicht für die KAV-Spitäler und
das AKH. Derzeit sei die MA 40 zuständig. Hier kontrolliere sich
demnach die Gemeinde Wien mit dem hauseigenen Magistrat selbst,
kritisieren der Stadtrat der FPÖ-Wien David Lasar und der
Gesundheitssprecher, LAbg. Univ.Prof. Dr. Peter Frigo. "Das kommt
einer Alibi-Aktion gleich und ist eine Vergeudung von Ressourcen und
Steuergeldern. Stadträtin Wehsely ist aufgefordert eine unabhängige
Kontrollinstanz zu schaffen, in der auch die Opposition vertreten
ist", so der Stadtrat der FPÖ-Wien, David Lasar.
"Insbesondere medizinische Themen im Spitalsbereich müssen Ärzten
vorbehalten sein und bleiben. Es kann nicht sein, dass
Magistratsbeamte ohne medizinisches Hintergrundwissen ausgebildeten
Ärzten mit zum Teil jahrelanger Erfahrung erklären, wie sie ihre
Arbeit - in fachlicher Hinsicht - zu verrichten haben. Bei strittigen
Fällen sollte ebenfalls eine unabhängige Expertenkommission, die sich
überwiegend aus Ärzten zusammensetzen sollte, eingerichtet werden",
fordert Frigo.
Es ist höchst an der Zeit, dass man durch verstärkte
Kontrollmechanismen, Skandale bestmöglich verhindert und den guten
Ruf der hart arbeitenden Menschen im Gesundheitsbereich fördert statt
gefährdet, so die Mandatare abschließend. (Schluss) hn
Pressestelle














