• 16.02.2012, 11:56:34
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Wiener FPÖ will sofortige Absiedlung des Drogenzentrums auf der Wieden

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag
kritisierte die Wiener FPÖ, dass das Drogenzentrum TaBeNo am Wiedner
Gürtel nach wie vor nicht abgesiedelt sei. Zusagen seitens der Stadt
hätte es für Herbst 2011 gegeben, nun sei der Zeitpunkt auf Sommer
2012 verschoben worden. Damit stehe die Befürchtung im Raum, dass es
zu gar keiner Absiedlung kommen werde, so Klubobmann Johann Gudenus.
Hauptkritikpunkt der FPÖ: in einer Innenstadtlage dürfe überhaupt
kein Drogenzentrum errichtet werden. Diesbezüglich vermisse er,
Gudenus, den Schutz der Bevölkerung. Es gehe nicht um die pauschale
Verurteilung von Drogensüchtigen, vielmehr sei ein härteres Vorgehen
gegen den Drogenhandel erforderlich. Die Drogensüchtigen seien "auch
Opfer der Politik, die hier verharmlost".

Als Forderungen nannte Gudenus u.a. ein "proaktives Vorgehen" im
Präventionsbereich. Zudem müsse vermehrt auf Bildung gesetzt werden,
da Drogensüchtige zum Großteil aus bildungsfernen Schichten kämen.
Vorstellbar sei auch eine "Zwangstherapie Drogensüchtiger nach
skandinavischem Vorbild". Konkrete Vorschläge, wohin das TaBeNo
abgesiedelt werden soll blieb die FPÖ schuldig. Es gebe aber genug
Flächen am wenig besiedelten Stadtrand, die dafür in Frage kämen,
meinte Gudenus.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Telefon: 01
4000-81798, Internet: www.fpoe-wien.at/

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.gv.at/rk/
   Erwin Kadlik 
   Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81083
   E-Mail: [email protected]

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