• 15.02.2012, 14:37:29
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Sobotka zu Spitalsneubauten in Baden und Mödling

"Zweihausvariante die bessere Lösung"

St. Pölten (OTS/NLK) - Heute, Mittwoch, 15. Februar, fand im
Elisabethsaal der Stadtgalerie Mödling eine Pressekonferenz rund um
den bereits in Bau befindlichen Doppelstandort des Landesklinikums
Baden-Mödling statt. Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang
Sobotka: "Wir sind aus gesundheitspolitischen, rechtlichen,
finanziellen und aus volkswirtschaftlichen Überlegungen zum Schluss
gekommen, dass die Zweihausvariante die bessere Lösung ist."

"Laut bundesgesetzlicher Basis ist je nach den örtlichen
Verhältnissen für 50.000 bis 90.000 Bewohner ein
Grundversorgungsspital mit Chirurgie, Notfall, Interne, Anästhesie,
Ambulanz etc. einzurichten", betonte der
Landeshauptmann-Stellvertreter. Der Bezirk Mödling habe einen
Einzugsbereich von 194.000 Bürgern, Baden von 140.000. "Das Land
Niederösterreich hat sich entschlossen, die beiden Spitäler in Baden
und Mödling unter eine gemeinsame wirtschaftliche Führung zu stellen
und eine abgestufte medizinische Versorgung anzubieten", sagte
Sobotka, und nannte beispielsweise die Kinderheilkunde und
Gynäkologie in Mödling sowie die Unfallchirurgie und Urologie in
Baden. Die Baukosten pro Quadratmeter liegen bei rund 4.000 Euro.

Zum Vorhalt, es gäbe zu viele Spitalsbetten, meinte der
Landeshauptmann-Stellvertreter: "Die Region Niederösterreich-Süd
verzeichnet eine Bettendichte von 3,9 Betten auf 1.000 Einwohner und
liegt damit klar unter dem Österreichdurchschnitt", so Sobotka. In
Bezug auf die Verpflegung der Patienten betonte Sobotka: "Wir kaufen
regionale Lebensmittel vor Ort ein und sind damit wichtige Partner
für die Nahversorger." Überdies müsse eine medizinische
Grundversorgung laut gesetzlichen Vorgaben für jeden Bürger innerhalb
von 30 Minuten erreichbar sein.

Univ.Prof. Dr. Gottfried Haber von der Universität Klagenfurt
meinte zu den Wirtschaftseffekten durch Krankenanstalten: "Es reicht
nicht aus, sich anzuschauen, wie viele Leute im Krankenhaus arbeiten
und was wirtschaftlich im Krankenhaus selbst passiert." Es gebe auch
Folgeeffekte, durch regionalökonomische Verflechtungen. "Wenn die
Küche im Landesklinikum regionale Produkte zukauft, dann gibt es
Leistungen, die Wertschöpfung, Kaufkraft und Beschäftigung sichern."

Nähere Informationen: Büro LHStv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard
Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, e-mail
[email protected].

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
www.noe.gv.at/nlk

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