• 15.02.2012, 14:06:11
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FSG NÖ: Nach Sparpaket muss Steuerstrukturreform folgen

Gerechtigkeitslücken schließen und Faktor Arbeit entlasten!

Wien (OTS/FSG) - Mit dem Abstand von ein paar Tagen und der
gründlichen Analyse der vielen Details des vorgelegten Sparpaketes,
kommt die FSG NÖ zum Schluss, dass man das Sparpaket in dieser Form
zurückhaltend zur Kenntnis nimmt.

"Das kann noch nicht alles gewesen sein! Wir werden nicht vergessen,
warum wir gezwungen sind dieses Sparpaket hinzunehmen, daher fordern
wir mit Nachdruck, dass nun eine echte Steuerstrukturreform folgen
muss", betont René Pfister, Vorsitzender der FSG NÖ.

Nur wenn man dem Sparpaket eine Steuerstrukturreform folgen lässt,
die Gerechtigkeitslücken schließt und nachhaltig den Faktor Arbeit
entlastet, können wir langfristig das Budget konsolidieren. Um dieses
Ziel zu erreichen, müssen Erbschafts- und Schenkungssteuer wieder
eingeführt werden und müssen substanzielle Vermögenssteuern für
Vermögen ab 700.000 Euro entwickelt werden.

Vermögenssteuern wie sie von der FSG NÖ gefordert werden, würden nur
einen sehr kleinen Teil der Gesellschaft treffen, sie wären fair und
würden eine dringend notwendige Umverteilung herbeiführen. Das
wiederum wäre ein Beitrag für einen sozialen Ausgleich im unserem
Land. René Pfister: "Es kann nicht angehen, dass arbeitende Menschen
ihren Beitrag für die Sozialversicherungen und für den Staat leisten
und jene, die Kapital und Vermögen für sich arbeiten lassen, keinen
Beitrag dafür leisten müssen."

Für die FSG NÖ geht es nicht um Neiddebatten, sondern um eine
ernsthafte Gerechtigkeitsdebatte. Die sogenannte Schuldenkrise wurde
nicht durch die arbeitende Bevölkerung ausgelöst, sie ist das
Ergebnis eines Kapitalmarktes, der ungezügelt walten durfte. Das
Sparpaket trägt dem nur in Teilen Rechnung, daher muss eine
grundlegende Steuerstrukturreform folgen. Sie soll Einkommen zwischen
1.500 und 4.000 Euro brutto spürbar entlasten. Diese Einkommensgruppe
wäre auch sicher nicht von den geplanten Vermögenssteuern betroffen.

René Pfister abschließend: "Ich wünsche mir einen ernsthaften
inhaltlichen Dialog ohne ideologische Scheuklappen und lade meinen
Kollegen vom NÖAAB Wolfgang Sobatka ein, dieses Angebot im Sinne der
ArbeitnehmerInnen anzunehmen."

Rückfragehinweis:
FSG Niederösterreich - Öffentlichkeitsarbeit
Marcus Arige
Mobil: 0664/614 50 59
www.fsg.at

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