- 15.02.2012, 08:36:48
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US-Wintersportmarkt fährt auf Innovationen aus Österreich ab
Austro-Neuigkeiten stehen im Rampenlicht - Überzeugender Auftritt der österreichischen Hersteller auf der SIA 2012 in Denver
Wien (OTS/PWK106) - Die Snowsports Industries America Snow Show
2012 (SIA) ist das weltgrößte Treffen der Wintersportindustrie und
fand vom 26.-29.01.2012 in Denver (Colorado) statt. Das Fachpublikum
deckt einen Großteil des US-Einzelhandels ab. Die Aussteller
versprühten - dank einsetzender Schneefälle und durchaus guten
Verkaufszahlen - jede Menge an Optimismus. Denn während in
Österreich, beeinflusst von Ski-Weltcup, (noch) der traditionelle
rennsportorientierte Schi dominiert, greifen US-Schifahrer zum
Rocker, d.h. Fun, Wild oder Hot Schi.
Austro-Produkte zählen zu den Bestsellern
"Made in Austria gehört in den USA zu den Bestsellern bei Schiern und
Schischuhen", berichtet Rudolf Thaler, österreichischer
Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles. Weltmarktführer Atomic ist die
Nr. 3 auf dem US-Markt und hat den US-Zweitplatzierten Völkl im
Visier - K2 führt hier das Heimrennen an. Fischer punktet mit
Neuheiten bei Langlaufschuhen, Off-Track Langlaufschiern und seiner
Vakuumtechnologie, aber auch Blizzard zieht mit Innovationen wie
Answer, One and Crush die Fans an. Für Kästle sind die USA der
wichtigste Markt. Acres Ski Kollektionen stellten die Tiroler Firmen
Geiger und Sabine Sommeregger vor. Hingegen profitiert
Weltmarktführer Wintersteiger mit seinen Kantenschleifmaschinen von
der geringen Schneelage zu Winterbeginn und dem Trend zum
Schiverleih, dem Hauptkunden für seine automatisierten Anlagen.
In den USA wurden gemäß SIA-Report in der ersten Saisonhälfte
2011/12 für Wintersportbekleidung 926 Mio. US-Dollar und für
Wintersportausrüstung 565 Mio. Dollar ausgegeben. Insgesamt gibt es
in den USA rund 21 Mio. Wintersportler, wobei die beliebteste
Wintersportart alpines Schifahren ist, gefolgt von Snowboarden,
Langlaufen, Schneeschuhwandern, Freestyle und Telemark.
Marktbearbeitung: Weltcup-Siege unwichtig
Entscheidend für die Bearbeitung des US-Wintersportmarktes sind die
genaue Kenntnis des lokalen Marktes, das Eingehen auf Kundenwünsche,
die Berücksichtigung demographischer Trends, der Einsatz von Internet
und sozialer Netzwerke sowie das Anwerben potenzieller Konsumenten in
anderen Sportarten. "Ein wenig überraschend: Selbst Weltcup-Erfolge
von Bode Miller oder Lindsay Vonn werden in den USA von der
Öffentlichkeit nicht so stark wie bei uns wahrgenommen und spielen im
Vergleich zu Europa keine Rolle bei der Kaufentscheidung", so Thaler
abschließend. (BS)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Dr. Rudolf Thaler Wirtschaftsdelegierter - AußenwirtschaftsCenter Los Angeles T +1 310 477 99 88 F +1 310 477 16 43 E [email protected]
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