OTS0119   14. Feb. 2012, 12:24

SP-Stepp zu Citybusse: VP agiert verantwortungslos!


"Das Bekenntnis zum Erhalt der Citybusse gibt
es von allen Fraktionen des 1. Bezirks, aber was ich gestern in der
Sonder-Bezirksvertretungssitzung zu den Citybussen erlebt habe, dient
keiner Verbesserung der Citybus-Linien, sondern ist ein
Wunschkonzert, das jegliches Verantwortungsgefühl vermissen lässt. So
lagen zu den Citybussen 1A, 2A und 3A nicht weniger als 23 Anträge,
mit mehr als 100 unterschiedlichen Forderungen zur zukünftigen
Linienführung der Busse vor, die sich vielfach auch noch
widersprachen. Ohne Rücksicht auf Wirtschaftlichkeit, Sinnhaftigkeit
und vor Abschluss der Evaluierung der baustellenbedingten
Linienführung wurden die unterschiedlichsten, neuen Linienführungen
beschlossen. Hier wird keine Politik zum Wohle der Bürgerinnen und
Bürger gemacht", zeigt sich die SP-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin
der Inneren Stadt, Daniela Stepp, heute entsetzt.

Dass sich die Oppositionsparteien etwas wünschen, mit dem Wissen,
dass es aus finanziellen Gründen gar nicht umsetzbar ist, sei keine
Überraschung, aber dass auch Teile der Volkspartei auf dieses
"unehrliche Wunschkonzert" einstimmen sei mehr als verwunderlich:
"Dass sich die ÖVP hier ganz offen gegen das Verhandlungsergebnis
ihrer Bezirksvorsteherin stellt, zeugt nicht von Einigkeit und
Verantwortung für den Bezirk. Wie soll der Bezirk zukünftig geführt
werden, wenn ein Teil der ÖVP anscheinend mehr Wert darauf legt, sich
medial zu inszenieren, als konstruktiv mit ihrer Vorsteherin,
Stellvertreterin und Klubvorsitzenden zusammenzuarbeiten? Worauf
können sich die BewohnerInnen noch verlassen? Und was sollen die
Wiener Linien mit 23 verschiedenen Anträgen, die sich widersprechen?
Dass der Bezirk bei dieser Vorgehensweise irgendwann nicht mehr ernst
genommen wird, ist nicht verwunderlich. Die Leidtragenden sind dann
die BewohnerInnen des 1. Bezirks", findet Stepp heute klare Worte.

"Wir werden trotz dieser unfassbaren Vorgehensweise weiterhin die
Interessen der BezirksbewohnerInnen vertreten. Gemeinsam mit dem
konstruktiven Teil der ÖVP, der Bezirksvorsteherin und den Wiener
Linien werden wir auf Basis einer professionellen Evaluierung an
einer vernünftigen und finanzierbaren Linienführung arbeiten",
schließt Stepp. (Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0119 2012-02-14 12:24 141224 Feb 12 DS10001 0315



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