- 13.02.2012, 14:02:31
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E-Wirtschaft: Löhne und Gehälter steigen zwischen 4,2 und 3,8 Prozent
Faire gemeinsame Lösung berücksichtigt Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Wettbewerbsfähigkeit der E-Wirtschaft in schwierigem wirtschaftlichen Umfeld
Wien (OTS) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der österreichischen
Elektrizitätswirtschaft konnten nach vier Verhandlungsrunden und
zwischenzeitlichen Sondierungsgesprächen am 13. Februar 2012
erfolgreich abgeschlossen werden. Damit bleibt der Arbeitsfrieden in
der Branche erhalten, und die bereits für den 14. Februar anberaumten
Protestversammlungen der Belegschaften werden abgesagt. Die Löhne und
Gehälter der Branche steigen rückwirkend mit 1. Februar 2012 zwischen
4,2 und 3,8 Prozent, wobei die niedrigeren Gehaltsstufen stärker
berücksichtigt werden.
Der Kollektivvertrag, der zwischen der Produktionsgewerkschaft
(PRO-GE), der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) und Oesterreichs Energie ausverhandelt
wurde, gilt für rund 21.000 Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer in
den österreichischen Elektrizitätsunternehmen. Arbeitnehmervertretung
und Arbeitgebervertretung sehen den Abschluss als faire Lösung, die
sowohl den Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch
der Wettbewerbsfähigkeit der E-Wirtschaft und der gemeinsamen
Verantwortung in einem schwierigen wirtschaftlichem Umfeld Rechnung
trägt.
Der Kollektivvertragsabschluss im Detail:
Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter
zwischen 4,2 % und 3,8 %
Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne
zwischen 4,2 % und 4 %
Erhöhung der Ist-Gehälter in den unteren Gehaltsstufen um 4 %
Erhöhung der Ist-Gehälter in den höheren Gehaltsstufen um 3,8 %
Erhöhung der Ist-Löhne in den unteren Vorrückungsstufen um 4 %
Erhöhung der Ist-Löhne in den innerbetrieblichen höheren
Vorrückungsstufen um 3,8 %
Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um 4,2 %
Erhöhung der Aufwandsentschädigungen um 3,0 % und
Erhöhung der Zulagen um 3,9 %
Weiters wurde zwischen den Kollektivvertragspartnern vereinbart, ab
1. März eine gemeinsame Evaluierung der Lohn- und Gehaltsfindung
vorzunehmen. Im Rahmen dieser Gespräche sollen auch
Rahmenrechtsfragen zu den Themen "Altersgerechtes Arbeiten, Schicht-
und Schwerarbeit" behandelt werden.
Rückfragehinweis:
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit Mag. Martin Panholzer Tel.: 05 0301-21511 Mobil: 05 0301-61511 E-Mail: [email protected] http://www.gpa-djp.at PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit Mathias Beer Tel.: 01 53 444 69035 Mobil: 0664 6145 920 E-Mail: [email protected] http://www.proge.at Ernst Brandstetter Pressesprecher Oesterreichs Energie Österreichs E-Wirtschaft Brahmsplatz 3, A-1040 Wien Tel.: +43 1 50198 260 Mobil: +43 (0) 676 845 019 260 E-Mail: [email protected] www.oesterreichsenergie.at Über Oesterreichs Energie Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen und informieren die Öffentlichkeit über Themen der Elektrizitätsbranche. Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte 2010 rund 60 Milliarden Kilowattstunden, davon 60 Prozent aus nachhaltiger Wasserkraft.
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